Schutzkonzepte „Sexualisierte Gewalt“ (Termin 2)
Das Risiko, Grenzverletzungen oder sexualisierte Übergriffe zu erleben – sowohl durch andere Kinder und Jugendliche als auch durch Erwachsene – gehört zur Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen. Fachkräfte tragen daher eine besondere Verantwortung, aufmerksam hinzuschauen, sensibel zu reagieren und sichere Schutzräume zu gestalten. Schutzkonzepte sollen Kinder und Jugendliche systematisch vor sexualisierter Gewalt schützen.
Daher möchten wir in zwei Terminen (die Termine können auch einzeln besucht werden) den Fokus auf diese Themen legen.
Termin 2 (Präsenz)
Ein wirksames Schutzkonzept beginnt mit einem genauen Blick auf Risiken und Potentiale innerhalb der eigenen Organisation. In dieser Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden einen praxisnahen Einstieg in die Risiko- und Potentialanalyse als einen ersten wichtigen und grundlegenden Baustein eines Schutzkonzeptes und erfahren, welche Kapazitäten und Ressourcen notwendig sind, um den Entwicklungsprozess erfolgreich anzustoßen. Anhand konkreter Methoden wird erarbeitet, wie dieser Prozess in Teams initiiert und umgesetzt werden kann. Neben fachlichen Impulsen bietet die Veranstaltung Raum für praktische Erprobung der Methoden, Austausch sowie den Transfer in die eigene berufliche Praxis.
Der erste Termin findet statt am Mittwoch, 29.04.2026, 09:30 – 11:30 Uhr via Zoom.
Referentin für beide Termine:
Kirsten Schumacher, Fachreferentin Prävention sexualisierte Gewalt, Regionalstelle der Landesfachstelle Prävention sexualisierte Gewalt NRW im Regierungsbezirk Düsseldorf
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Veranstaltungsort
Rittergut Haus Morp
Düsseldorfer Straße 16
40699 Erkrath
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