Spieltag 2 – Schwebende STEMinists

Spieltagsaufgabe und Ziele
Der zweite Spieltag hat sich mit 4 Kernaufgaben beschäftigt: dem Bau und der Gestaltung des Markts, der technischen Ausstattung, der sozialen Nutzung und der Organisationsform. Wir haben uns mit all diesen Themen und natürlich den Personas intensiv beschäftigt. Wir haben den Bau unseres Modell erst mal mit einem vorläufigen Modell aus Pappe begonnen um uns die Maße klar zu machen und um mehr Flexibilität zu haben. Dazu haben wir auch ein 3D Modell auf Tinkercad, einer kostenlosen Software zum 3D Design, erstellt und haben so schonmal den Aufbau modelliert und geplant. Dort haben wir uns auch erstmals mit den genauen Maßen und Richtlinien für einen solchen Markt beschäftigt und haben dies auch schon in unsere Modelle einfließen lassen (z. B. Höhe einer Kasse, Gangbreite, Platz den ein Tisch im Restaurant braucht etc.).
Technische Aspekte
Da wir uns an diesem Spieltag mehr mit dem Markt selber beschäftigt haben, wissen wir mittlerweile auch welche technischen Aspekte wir einbauen wollen. Geplant ist ein Aufzug der durch unser Hauptgebäude geht, Solarpanels die für Strom sorgen auf dem überdachten Parkbereich und Restaurant, einer Art Kundenkarte, einem digitalen schwarzen Brett und eventuell Überwachungskameras falls sich das mit dem Budget ausmachen lässt. Unsere Ziele sind zwar sehr ambitioniert, aber wir haben erfahrene Experten an unserer Seite und werden versuchen so viel wie möglich davon umzusetzen.
Vorgehensweise
Zonenkonzept
Wir haben die verschiedenen Zonen die wir im vorherigen Spieltag erwähnt haben weiter ausgebaut und so ist auf natürliche Weise der soziale Aspekt immer klarer geworden. Neben dem üblichen Tratsch im Supermarkt Gang bekommen die Leute auch die Möglichkeit sich im Restaurant oder in der Ruhezone auszutauschen. Darüber hinaus wird unser Markt zum Beispiel Ferienprogramm für Kinder und Koch oder Gärtnerkurse für Erwachsene anbieten um die Gemeinschaft zu fördern. Wir haben das Hauptgebäude, den Lebensmittelmarkt in der Mitte geplant. Dort sollen die Leute ähnlich wie in einem Supermarkt Lebensmittel und Alltagsartikel kaufen können. Drum rum ist das Grundstück in 4 Zonen eingeteilt. Sie bestehen aus einem Parkplatzbereich, einem Restaurant und Treffpunkt, einer Ruhezone mit viel Natur zum Entspannen und runterkommen und einem Sport und Spielbereich mit multifunktionalem Sportplatz für jedermann und einem Spielplatz für die Kleinen.
Maßstab
Wir haben uns bei unserem Modell für einen Maßstab von 1:100 entschieden. Wir wissen, dass das ein sehr kleiner Maßstab ist, allerdings schien es uns für unsere Idee angebracht, da der Außenbereich sehr weitläufig ist. In unserem Pappmodell hat dies bis jetzt gut funktioniert und in unseren Recherchen haben wir auch schon nach Figuren und Möbeln in diesen Maß gesucht zum Beispiel Tische und Stühle für das Restaurant, Autos für den Parkplatz und Bäume für die Ruhezone.
Persona
In unserem 3D Modell haben wir unsere Ideen dann ausprobieren und darauf geachtet die verschiedenen Wünsche der Personas umzusetzen. Die Gänge in unserem Lebensmittelladen sind 3 Meter breit um vielen Menschen, Rollstühlen, Kinderwagen und anderen Sachen gerecht zu werden. Die Kassen sind bei uns außerdem nur 1 Meter hoch, was es für kleine Leute oder Leute die im Rollstuhl sitzen deutlich einfacher macht, aber gleichzeitig für sehr große Menschen nicht zu unangenehm ist. Eine der Personas ist eine Mutter und wünscht sich Spielmöglichkeiten für ihre Kinder. Daher ist draußen ein Spielplatz, sowie Sportplätze, also genug Platz zum Toben und sich bewegen. Genauso gibt es aber auch Bänke und Sitzgelegenheiten wo man zur Ruhe kommen kann. Diese Sachen sind eng an unser Zonensystem geknüpft, bei welchem die 4 Zonen verschiedene Zwecke haben. Der strategische Aufbau erfüllt die Wünsche des dritten Personas. Dazu kommt, das wir geplant haben im Erdgeschoss Lebensmittel anzubieten und im ersten Stock Alltagsgegenstände um einen strategischen Aufbau zu haben.
Parkplatz
Die erste Zone besteht aus einem einfachen Parkplatz, der allerdings mit Photovoltaikanlagen auf der Überdachung zur eigenen Stromerzeugung des Marktes beiträgt. Natürlich sind hier auch Stellplätze für Fahrräder und ähnliches gegeben, sowie die Möglichkeit das Elektro Auto zu laden. In unseren ersten Planungen hatten wir noch keinen Parkplatz, stattdessen aber eine Entwicklungszone, die für Veranstaltung und Projektvorstellungen und andere Events zur Verfügung stehen würde. Wir haben uns jedoch unentschieden, da in der Stadt zu wenige Parkplätze sind und Käufer*innen und Gäste durch lange Wege von gefundenen Parkplätzen bis zum Market abgeschreckt werden, wenn sie überhaupt einen Parkplatz finden.
Restaurant
Die zweite Zone die links an den Parkplatz grenzt ist ein Restaurant mit einer Terrasse. Es soll ein Ort des sozialen Austauschs sein in dem man Zusammenkommen kann und gemeinsam Zeit verbringt, welcher aber auch gleichzeitig als Eventlocation für soziale Aktivitäten wie eine Lesenacht oder eine Karnevalsfeier genutzt werden kann. Das angebaute Obst und Gemüse werden nicht im Restaurant genutzt.
Sport- und Spielzone
Daneben ist eine Sport- und Spielzone mit einem Multifunktionalem Sportplatz sowie einem Spielplatz für Groß und Klein. Diese Zonen trennt lediglich ein Schild voneinander, sodass die Kinder ihren Spaß haben können und die Eltern einen Kaffee auf der Terrasse genießen. Auf diesem Raum sollen auch in den Ferien Kurse für Kinder angeboten werden in denen sie zum Beispiel eine neue Sportart ausprobieren können.
Ruhezone
Die vierte und letzte Zone ist eine "Ruhezone". Sie ist mit Hecken von den anderen Zonen getrennt und fast komplett begrünt. Es gibt mehrere Bänke zum Hinsetzen, ein kleines Wäldchen, eine Spielwiese für Hunde und einen Unterstand wo man sich bei Regen aufhalten kann. In diesem Unterstand gibt es auch ein Bücherregal bei dem man Bücher ausleihen, spenden oder auch einfach lesen kann. Eine Hecke trennt die Zone dann vom Parkplatz. Das ganze Gelände ist von breiten, gepflasterten Wegen durchzogen, hat aber immer noch viel Grünfläche und Bäume.
Herausforderungen
Probleme traten vor allem beim Modellbau auf. Jeder hatte unterschiedliche Vorstellungen, zum Beispiel beim Design des Parkplatzes. Dadurch kam es manchmal zu Unstimmigkeiten. Diese haben wir gelöst, indem wir miteinander kommuniziert haben und zusammen als Gruppe alle Ideen mit in das Modell integriert haben.
Die Materialien, die in der Kalkulationstabelle stehen, haben wir fast alle gespendet bekommen. Nur die Modeltische und Stühle, die für den dritten Spieltag eingetragen sind, müssten wir mit Geld kaufen.
Zusammenfassung
Zusammenfassend haben wir alte Ideen, wie das Zonenkonzept ausgearbeitet, neue Ideen wie die verschiedenen technischen Aspekte integriert und das mithilfe eines digitalen- und Papp Modells visualisiert und geplant.







