Spieltag 3 – Green Groovys

Spieltagsaufgabe und Ziele
Was ist die Spieltagsaufgabe? Welche Ziele möchtet ihr erreichen und verfolgen?
Beim dritten Spieltag der zdi-Science League geht es darum zu zeigen, wie Lebensmittel im Food-Connect-Markt angebaut werden können. Dabei soll nicht nur eine Idee beschrieben werden, sondern auch ein Modell gebaut werden, in dem man den Anbau wirklich sehen kann. Außerdem soll Technik eingebaut werden, die den Pflanzenanbau unterstützt, zum Beispiel Beleuchtung, Bewässerung oder Belüftung.
Uns war wichtig zu zeigen, wie moderne Lebensmittelproduktion funktionieren kann: nachhaltig, technisch unterstützt und gleichzeitig für Menschen zugänglich. Deshalb haben wir uns entschieden, eine Gewächshaus-Anbaufläche zu bauen, die Teil unseres Food-Connect-Marktes ist.
Die Personas
Joshua
Joshua interessiert sich besonders für Technik. Deshalb haben wir mehrere technische Elemente eingebaut, zum Beispiel Beleuchtung, Bewässerung und Belüftung. Durch die Glaswände kann man diese Technik gut sehen und verstehen, wie der Markt funktioniert.
Amira
Amira legt viel Wert auf Nachhaltigkeit und Gemeinschaft. Deshalb haben wir geplant, dass 50 % der Ernte verkauft werden und die anderen 50 % für andere Zwecke genutzt werden. Dazu gehören zum Beispiel:
- Kochkurse im Gemeinschaftsraum
- Spenden an Bedürftige
- Unterstützung der Tafel Deutschland
Außerdem darf jeder, der möchte, im Gewächshaus mithelfen. So wird der Food-Connect-Markt zu einem Ort, an dem Menschen gemeinsam etwas aufbauen können.
Damit es nicht zu voll wird, haben wir zusätzlich einen Dachgarten eingeplant. Wenn nötig können auch feste Zeiten oder Limits für Helfer festgelegt werden.
Jonas
Jonas interessiert sich besonders für technische Innovationen. Deshalb haben wir verschiedene technische Systeme geplant, die den Pflanzenanbau erleichtern. Besonders wichtig sind dabei die LED-Beleuchtung, die Bewässerung und die Belüftung.
Vorgehensweise
Wie habt ihr eure Ziele umgesetzt? Beschreibt eure Idee und Vorgehensweise.
Unser Team heißt Green Groovys. Der Name passt zu unserem Konzept, weil wir besonders auf eine grüne und nachhaltige Gestaltung achten.
Unsere Anbaufläche ist ein Gewächshaus aus Glas. Dadurch kann man von außen sehr gut hineinschauen und sehen, wie die Pflanzen wachsen. Das passt auch zum restlichen Food-Connect-Markt, der ebenfalls modern und offen gestaltet ist.
Im Gewächshaus bauen wir Kresse an. Kresse eignet sich sehr gut für unser Modell, weil sie schnell wächst und schon nach kurzer Zeit kleine Keimlinge sichtbar sind. Außerdem kann man sie gut dicht nebeneinander pflanzen, sodass eine Art grüner Teppich entsteht. Das sieht im Modell realistisch aus und wirkt gleichzeitig sehr nachhaltig.
Technik in unserem Gewächshaus
Ein wichtiger Teil unseres Projekts ist die Technik, die den Anbau unterstützt.
Wir haben mehrere technische Elemente eingeplant:
LED-Beleuchtung
Im gesamten Markt gibt es LEDs, die auch den Pflanzen beim Wachstum helfen. Das Licht ist auf die Pflanzen abgestimmt.
Bewässerungssystem
Damit die Pflanzen immer genug Wasser bekommen, haben wir ein künstliches Bewässerungssystem geplant. So müssen die Pflanzen nicht ständig von Hand gegossen werden.
Belüftung im Gewächshaus
Damit es im Gewächshaus nicht zu heiß oder zu feucht wird, gibt es eine Belüftung. So entsteht ein besseres Klima für die Pflanzen.
Aufzug im Markt
Außerdem gibt es im Food-Connect-Markt einen Aufzug, der Dinge und Personen zwischen verschiedenen Bereichen transportieren kann.
Auch auf dem Dachgarten über dem Markt wollen wir ähnliche Technik nutzen. Dort sollen zusätzlich bewegliche Fenster eingebaut werden, damit frische Luft hineinkommen kann.
Verbindung zum Food-Connect-Markt
Unser Gewächshaus passt sehr gut zum restlichen Food-Connect-Markt.
Es besteht aus Glas und sieht deshalb modern und transparent aus. Gleichzeitig sorgen die Pflanzen für eine grüne Atmosphäre. Genau diese Mischung aus Technik und Natur war uns wichtig.
Auf dem Dach des Supermarktes gibt es außerdem eine Glaskuppel, unter der ein Dachgarten entsteht. Dadurch gibt es mehrere Orte im Markt, an denen Pflanzen wachsen können.
Bau unseres Modells
Unser Modell steht auf einer Fläche von 1 × 1 Meter.
Unser Maßstab ist 1 : 50. Das bedeutet, dass 1 Meter im Modell in Wirklichkeit 50 Meter entspricht.
Der Food-Connect-Markt ist so aufgebaut:
Der Supermarkt hat eine Grundfläche von 80 × 80 cm und eine Höhe von 8 cm.
In echt wäre das also etwa 40 × 40 Meter groß und 4 Meter hoch.
Auf der zusätzlichen Fläche steht unser Gewächshaus.
Es hat eine Grundfläche von 47 × 34 cm und eine Höhe von 29 cm.
In echt wäre das ungefähr 23,5 × 17 Meter groß und 14,5 Meter hoch.
Auf dem Dach des Supermarktes befindet sich eine Glaskuppel.
Sie hat die gleiche Grundfläche wie der Supermarkt und eine Höhe von 40 cm, was in echt etwa 20 Meter Höhe entspricht.
Für den Bau haben wir verschiedene Materialien verwendet:
- Holz
- Plexiglas
- Pappe
- Alufolie
- verschiedene technische Bauteile
Herausforderungen
Auf welche Herausforderungen seid ihr bei der Arbeit gestoßen?
Glaskuppel bauen
Die Glaskuppel war eine der größten Herausforderungen. Unsere Lösung war das System Polydron Frame Works, mit dem wir eine stabile Konstruktion bauen konnten.
Technik verstecken
Viele Kabel und technische Teile sehen im Modell nicht besonders schön aus. Deshalb wollen wir nur die Technik sichtbar lassen, die interessant aussieht. Die anderen Kabel führen wir durch kleine Löcher in den Wänden aus Pappmaché oder bemalen sie in der gleichen Farbe wie die Wand.
Passende Pflanzen finden
Viele Pflanzen wären im Modell zu groß gewesen. Deshalb haben wir uns für Kresse entschieden, weil sie schnell wächst und gut zum Maßstab passt.
Besonderheiten unseres Konzepts
Unser Food-Connect-Markt unterscheidet sich von normaler Landwirtschaft.
Zum Beispiel hat unser Markt eine große Glaskuppel, die man schon von weitem sehen kann. Außerdem kann jeder beim Pflanzen helfen, wenn er möchte. In der normalen Landwirtschaft gehört ein Feld meistens nur einem Bauern und seiner Familie.
Auch mit den Lebensmitteln gehen wir anders um. Ein Teil wird verkauft, aber ein anderer Teil wird für Gemeinschaftsprojekte oder Spenden genutzt.
Unser Ziel ist es, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft zu verbinden. Genau das soll unser Food-Connect-Markt zeigen.
Zusammenfassung
Gebt eine kleine Zusammenfassung von der Bearbeitung der Spieltagsaufgabe und formuliert ein kurzes Fazit:
Zusammenfassung von der Bearbeitung
In Spieltag 3 haben wir eine eigene Anbaufläche für unseren Food-Connect-Markt geplant und gebaut. Wir haben uns für ein Gewächshaus entschieden, in dem wir Kresse anbauen, weil sie schnell wächst und gut in unser Modell passt. Außerdem haben wir verschiedene technische Elemente eingebaut, wie LED-Beleuchtung, ein Bewässerungssystem und eine Belüftung, die den Anbau unterstützen.
Unsere Anbaufläche ist ein Teil des gesamten Marktes und passt optisch und funktional dazu. Besonders wichtig war uns, dass man den Anbau im Modell erkennen kann und dass unsere Idee realistisch umsetzbar ist. Auch die Personas haben wir berücksichtigt, vor allem durch Technik, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft.
Fazit
Insgesamt hat uns der Spieltag gezeigt, wie aufwendig, aber auch spannend moderner Lebensmittelanbau sein kann. Wir haben gelernt, wie wichtig Technik, Planung und Teamarbeit sind. Besonders gut fanden wir, dass wir unsere Ideen nicht nur planen, sondern auch praktisch umsetzen konnten.
Unser Gewächshaus ist ein wichtiger Teil unseres Food-Connect-Marktes und zeigt, wie man Nachhaltigkeit, Technik und Gemeinschaft miteinander verbinden kann.





