Spieltag 3 – FELDMANN`s Markt

Spieltagsaufgabe und Ziele
Unsere Spieltagsaufgabe bestand darin, unser Marktkonzept sowohl im Modellbau als auch in der praktischen Umsetzung weiterzuentwickeln und zu konkretisieren. Dabei sollten wir verschiedene vorgegebene Personas berücksichtigen und deren Wünsche sinnvoll in unser Konzept integrieren. Die Aufgabe erforderte von uns, kreativ zu denken, aber gleichzeitig auch realistisch zu planen und technische sowie gestalterische Aspekte miteinander zu verbinden. Zu den Personas gehörte unter anderem Joshua, der sich ein Gewächshaus im Design des Marktes wünscht. Amira legt ebenfalls großen Wert auf ein Gewächshaus, möchte darüber hinaus aber auch, dass dort Gärtner- und Kochkurse sowie Schulfeste stattfinden können. Jonas hingegen wünscht sich ein cooles technisches Detail, zum Beispiel in Form einer App oder einer anderen digitalen Lösung. Zusätzlich bestand die Anforderung darin, eine smarte Anbaufläche entweder direkt in den Markt zu integrieren oder an ihn anzubauen. Ein weiteres Ziel war es, unser bisheriges Modell weiterzuentwickeln. Während unser erstes grobes Modell noch aus Pappe bestand, sollten wir nun ein stabileres und detaillierteres Modell aus Holz bauen. Dafür wollten wir Materialien wie Multiplex- und Sperrholz verwenden, um eine realistischere Darstellung unseres Marktes zu erreichen. Parallel dazu haben wir uns das Ziel gesetzt, eine eigene Website für unseren Markt zu programmieren, um das Konzept auch digital präsentieren zu können. Insgesamt verfolgten wir also das Ziel, ein durchdachtes, modernes und innovatives Marktkonzept zu entwickeln, das sowohl nachhaltige als auch technische Aspekte vereint.
Vorgehensweise
Um unsere Ziele zu erreichen, haben wir uns zunächst intensiv mit den Anforderungen der Personas auseinandergesetzt und überlegt, wie wir diese möglichst sinnvoll umsetzen können. Für Joshua haben wir uns, wie bereits beim letzten Spieltag angedacht, für ein Gewächshaus in sechseckiger Form entschieden, das optisch zum restlichen Markt passt. Dieses Gewächshaus soll auf dem Dach der zweiten Etage gebaut werden und besteht komplett aus Plexiglas. Es hat die gleiche Grundfläche wie die darunterliegenden Etagen und wird – genau wie der restliche Bau – leicht versetzt aufgebaut, sodass ein modernes und interessantes Design entsteht. Auch die Wünsche von Amira haben wir in unser Konzept integriert. In unserem Markt sowie im Gewächshaus sollen regelmäßig Koch- und Gärtnerkurse stattfinden. Für die Kochkurse planen wir eine Outdoor-Küche auf der Dachterrasse, die sich auf dem freien Bereich der ersten Etage befindet. Diese Küche soll so gestaltet sein, dass sie bei jedem Wetter genutzt werden kann. Die Gärtnerkurse hingegen werden im Gewächshaus stattfinden, wo verschiedene Pflanzen wie Gemüse und Kräuter angebaut werden können. In unserem Holzmodell beschränken wir uns allerdings auf kleinere Pflanzen wie Kresse oder Erdbeeren, da diese einfacher umzusetzen sind. Für Jonas haben wir uns ein technisches Gesamtkonzept überlegt. Dazu gehört unter anderem die Entwicklung einer eigenen Website für unseren Markt. Diese ist zwar noch nicht vollständig fertig, wird aber kontinuierlich weiter verbessert. Zusätzlich planen wir den Einbau technischer Elemente in unser Modell, wie zum Beispiel Beleuchtung und einen funktionierenden Aufzug. Für die Umsetzung programmieren wir aktuell zwei Arduinos: Einen für den Aufzug, der mithilfe eines Schrittmotors betrieben wird, und einen weiteren für die Beleuchtung, die wir noch programmieren müssen. Auch im Bereich Modellbau sind wir gut vorangekommen. Das benötigte Holz haben wir freundlicherweise gespendet bekommen. Die großen Holzplatten lassen wir in einer Schreinerei auf die passenden Maße zuschneiden, damit wir präzise arbeiten können. Insgesamt sind wir bei der Umsetzung unserer Ideen strukturiert vorgegangen und haben sowohl kreative als auch technische Lösungen miteinander kombiniert.
Herausforderungen
Während der Bearbeitung unserer Spieltagsaufgabe sind wir auf verschiedene Herausforderungen gestoßen. Besonders schwierig war für uns die Arbeit an der Website. Dabei hatten wir vor allem Probleme damit, Bilder korrekt einzufügen und die Seite optisch ansprechend zu gestalten. Unser Ziel war es, eine Website zu erstellen, die mit denen großer Supermarktketten vergleichbar ist, was sich jedoch als deutlich komplizierter herausgestellt hat als gedacht. Auch die Programmierung mit HTML war anspruchsvoller, als wir es erwartet hatten. Glücklicherweise konnten wir hier Unterstützung vom Science-League-Team bekommen, was uns sehr geholfen hat. Eine weitere große Herausforderung war die Programmierung der Arduinos. Wir hatten zunächst unterschätzt, wie viel Zeit und Aufwand dafür notwendig ist. Oft funktionieren die Programme nicht direkt so, wie wir es uns vorstellen, und müssen mehrfach überarbeitet werden. Besonders die Steuerung des Aufzugs mit einem Schrittmotor erfordert ein genaues Verständnis der Technik und der Programmierung, was für uns nicht immer einfach ist. Auch das Umrechnen von Maßen bereitet uns weiterhin Schwierigkeiten. Da wir unser Modell im verkleinerten Maßstab bauen, müssen wir ständig reale Maße umrechnen, was viel Konzentration erfordert. Dieser Prozess kostet uns oft viel Zeit und ist manchmal frustrierend, da kleine Fehler große Auswirkungen auf das Modell haben können. Zusätzlich war es nicht immer einfach, Kontakt zu Firmen aufzunehmen, beispielsweise um Materialien zu organisieren oder Unterstützung zu bekommen. Zwar hat es in den meisten Fällen letztendlich funktioniert, aber der Weg dorthin war teilweise aufwendig und erforderte viel Geduld.
Zusammenfassung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir unsere Spieltagsaufgabe insgesamt erfolgreich bearbeitet haben. Wir konnten unser Marktkonzept deutlich weiterentwickeln und die Anforderungen der verschiedenen Personas sinnvoll in unsere Planung integrieren. Besonders positiv ist, dass wir sowohl im Modellbau als auch im technischen Bereich Fortschritte gemacht haben. Unser neues Holzmodell stellt einen großen Schritt nach vorne dar, da es stabiler und realistischer ist als unser vorheriges Pappmodell. Auch die Integration von technischen Elementen wie Beleuchtung und Aufzug zeigt, dass wir uns intensiv mit innovativen Lösungen beschäftigt haben. Die Website ist zwar noch nicht vollständig fertig, aber wir haben bereits wichtige Grundlagen geschaffen, auf denen wir weiter aufbauen können. Trotz der Herausforderungen, insbesondere bei der Programmierung und der Maßstabsberechnung, haben wir nicht aufgegeben und immer wieder nach Lösungen gesucht. Dabei haben wir nicht nur fachlich viel gelernt, sondern auch unsere Teamarbeit verbessert. Insgesamt sind wir mit unserem bisherigen Ergebnis zufrieden, sehen aber auch noch Verbesserungspotenzial. In Zukunft möchten wir vor allem die technischen Elemente weiter ausbauen und unsere Website fertigstellen. Unser Fazit ist daher, dass die Spieltagsaufgabe zwar anspruchsvoll war, uns aber gleichzeitig viele neue Erfahrungen und Erkenntnisse gebracht hat.


