Spieltag 4 – A.I.B.

Spieltagsaufgabe und Ziele
FoodConnect Digital: Die smarte Brücke zwischen High-Tech-Anbau und Gemeinschaft
Willkommen zum 4. Spieltag! Nachdem wir an Spieltag 3 unser aeroponisches Gewächshaus und das soziale Konzept für den Food-Connect-Markt (FCM) vorgestellt haben, geht es nun um das digitale Nervensystem unseres Marktes. Wir zeigen euch, wie wir Technik nutzen, um den Alltag der Menschen zu erleichtern und Nachhaltigkeit intuitiv erlebbar zu machen.
Das Thema: Digitale Hilfe für den FCM
In der heutigen Zeit ist „smart“ mehr als nur ein Modewort. Für uns bedeutet digitale Unterstützung, Barrieren abzubauen. Es geht darum, komplexe Daten aus dem Gewächshaus in nützliche Informationen für die Besucher zu verwandeln und den sozialen Austausch zu fördern. Egal ob App, Infoterminal oder Online-Plattform – das Ziel ist ein effizienter, transparenter und inklusiver Markt.
Vorgehensweise
Unsere Zielsetzung & Problemlösung
Wir wollen eine zentrale digitale Anlaufstelle schaffen, die drei Kernprobleme löst:
1. Transparenz: Woher kommt mein Essen und was ist gerade reif?
2. Erreichbarkeit: Wie kommen Menschen mit Mobilitätseinschränkungen an frische Ware?
3. Gemeinschaft: Wie finden Gleichgesinnte zueinander?
Die Herausforderung: Die Lösung muss für eine 78-jährige Rentnerin genauso intuitiv sein wie für eine junge Grafikdesignerin. Wir haben uns daher für eine hybride Lösung entschieden: Eine Web-App für das Smartphone und ein digitales „Schwarzes Brett“ direkt vor Ort im Markt.
Das Konzept: Die „FoodConnect-Plattform“
Unsere digitale Lösung ist die Schnittstelle zwischen unserem Raspberry Pi 4B-Steuersystem und den Endnutzern. Sie bietet drei Hauptmodule, die exakt auf unsere Personas zugeschnitten sind:
1. Der digitale Marktplatz (Für Hildegard & Meera)
Basierend auf den Echtzeitdaten unserer Sensoren zeigt die App genau an, welche Salate oder Kräuter im aeroponischen System gerade die Erntephase erreicht haben.
• Hildegard (78): Sie nutzt das integrierte Bestell- und Liefersystem. Mit wenigen Klicks ordert sie ihren Salat, der per Nachbarschaftshilfe (organisiert über die App) direkt zu ihr nach Hause kommt.
• Meera (39): Sie nutzt die Live-Bestandsanzeige und den Indoor-Navigationsplan. Bevor sie losfährt, sieht sie: „Noch 12 Köpfe Kopfsalat verfügbar, Standort: Ebene 1, Regal B“. Das verhindert unnötige Wege.
2. Das digitale Schwarze Brett (Für Renita)
Im „Social Space“ (oberste Etage) befindet sich ein großes Touch-Display (im Modell als Interface integriert).
• Renita (27): Hier kann sie sich für die von uns geplanten Kochkurse anmelden oder selbst Gesuche einstellen. Da sie neu in der Stadt ist, findet sie hier über das digitale Brett schnell Kontakt zu lokalen Initiativen.
Da aber nicht jeder so technisch begabt ist, haben wir natürlich auch noch analoge schwarze Bretter in unseren Markt eingebaut.
3. Der „Eco-Tracker“ (Für Jonas & Technik-Interessierte)
Da unser System auf Aeroponik basiert, visualisiert die App den Ressourcenverbrauch. Nutzer sehen live, wie viel Wasser (bis zu 95% Ersparnis!) im Vergleich zum herkömmlichen Anbau gespart wurde. Das schafft Bewusstsein für die Nachhaltigkeit unseres Marktes.
Technische Umsetzung & Integration
Die Plattform ist direkt mit unserem Home Assistant auf dem Raspberry Pi verknüpft.
• Schnittstelle: Über eine API werden die Sensordaten (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wachstumsstatus) an das Frontend der App übertragen.
• Modell-Integration: In unser 1x1m Modell haben wir ein kleines Display (oder eine Smartphone-Halterung) integriert, das die App-Oberfläche als Mockup zeigt. So bleibt alles kompakt und transportabel für das Finale in der DASA.
Warum ist unsere Lösung besser?
Bestehende Lieferdienste sind oft anonym und rein gewinnorientiert. Unsere Lösung verbindet lokale Produktion (Vertical Farming) direkt mit sozialem Engagement. Wir verkaufen nicht nur Gemüse, wir organisieren Gemeinschaft – digital unterstützt, aber menschlich umgesetzt.
Info: Wir konnten leider nicht alle unsere Konzepte auf unserer Website integrieren. Dies lag zum einen an unzureichenden Fähigkeiten, oder technischen Beschränkungen.
Herausforderungen
Ein zentrales Problem, mit dem wir im Verlauf des Projekts konfrontiert waren, stellte die zeitgleiche Vorbereitung auf die Zentralen Prüfungen (ZPs) dar. Da diese Prüfungen einen erheblichen Einfluss auf unsere schulische Laufbahn sowie auf die Bewertung unserer akademischen Leistungen haben, mussten wir ihnen verständlicherweise eine besonders hohe Priorität einräumen. Die intensive Vorbereitung erforderte nicht nur einen erhöhten zeitlichen Aufwand, sondern auch eine starke mentale Konzentration und kontinuierliche Beschäftigung mit den prüfungsrelevanten Inhalten.
Infolgedessen standen uns für die Teilnahme und Vorbereitung an der Science League deutlich weniger zeitliche und organisatorische Ressourcen zur Verfügung als ursprünglich geplant. Besonders problematisch war dabei, dass die Arbeitsphasen der Science League häufig mit intensiven Lernphasen für die ZPs zusammenfielen. Dadurch konnten wir uns nicht in dem Maße mit wissenschaftlichen Fragestellungen, Experimenten und der Ausarbeitung unserer Beiträge auseinandersetzen, wie es unserem eigenen Anspruch entsprochen hätte.
Zusätzlich führte die Doppelbelastung aus schulischen Verpflichtungen und Projektarbeit zu einer erhöhten Stress- und Belastungssituation, welche die Effizienz und Kontinuität unserer Arbeit innerhalb der Science League beeinträchtigte. Trotz unseres großen Interesses und Engagements für das Projekt mussten wir daher zwangsläufig Prioritäten setzen, wodurch die Science League zeitweise in den Hintergrund rückte.
Zusammenfassung
Fazit & Ausblick
Der 4. Spieltag bildet den abschließenden Höhepunkt unseres Projekts und verbindet alle zuvor entwickelten Aspekte zu einem ganzheitlichen Konzept. Beginnend bei den technischen Grundlagen der Aeroponik, über die gestalterische Inspiration durch den Albers-Stil, bis hin zur digitalen Umsetzung in Form einer App, wurde deutlich, wie interdisziplinär und zukunftsorientiert moderne Projekte gestaltet werden können. Dabei konnten wir wertvolle Erfahrungen im Bereich der technischen Entwicklung, des kreativen Designs sowie der digitalen Vernetzung sammeln.
Besonders bedeutend war für uns die Erkenntnis, dass Digitalisierung nicht als Selbstzweck betrachtet werden sollte. Vielmehr stellt sie ein Werkzeug dar, das genutzt werden kann, um Menschen miteinander zu verbinden, den Austausch von Wissen zu fördern und gemeinsame Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Unsere Arbeit hat gezeigt, wie unterschiedliche Personen mit individuellen Hintergründen und Perspektiven – wie beispielsweise Hildegard, Meera und Renita – durch digitale Technologien zusammengebracht werden können, um voneinander zu lernen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.
Darüber hinaus hat uns das Projekt verdeutlicht, wie wichtig Teamarbeit, Kommunikation und kreatives Problemlösen für den Erfolg eines solchen Vorhabens sind. Trotz verschiedener Herausforderungen konnten wir unsere Ideen kontinuierlich weiterentwickeln und zu einem stimmigen Gesamtkonzept zusammenführen.
Mit den gewonnenen Erkenntnissen, den gesammelten Erfahrungen und unserer Motivation blicken wir nun optimistisch in die Zukunft. Wir fühlen uns bestens vorbereitet und freuen uns darauf, unser Projekt in Dortmund zu präsentieren und dort weitere Inspirationen sowie neue Erfahrungen zu sammeln.
https://www.obi.de/garten-freizeit/hochbeete/c/4274
https://www.pmfurniture.de/zubehor/30-industrie-design-bar-theke
https://garage-lab.de/unsere-werkstaetten/protolab/
https://oberlab.de/oberlab.html
https://www.christiani.de/cms/fachraeume/fachraumkonzepte/elektrotechnik-automatisierung/



