Spieltag 4 – P.T.G Protect the Greens

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Spieltagsaufgabe und Ziele

In den vergangenen Stunden haben wir uns intensiv mit der Frage beschäftigt, wie wir unseren Markt erweitern und verbessern können.

Wir wollten seit Beginn einen Ort, der Pflanzen nachhaltig selbst anbaut und diese ressourcenschonend produziert. Außerdem soll dieser nicht nur bei der Pflanzenproduktion, sondern auch bei der Stromproduktion glänzen und möglichst autark sein, sowie durch den 4. Spieltag auch die Digitalisierung und Organisation einbinden. Vertikale Landwirtschaft, Solarzellen, selbstreinigende Dächer und eine App-UI sind alles unsere Ziele für diesen Spieltag gewesen, damit unser Markt nicht nur produziert, sondern auch verbindet. Eine nachhaltige Anbaufläche direkt auf dem Marktgrundstück ist unser Kernziel, da es betont, wie wichtig wir frische und gesunde Ernährung finden.

Um alle Kunden, die Lust haben, daran teilhaben zu lassen, haben wir uns einen Dachgarten als Ziel gesetzt, in dem man bei Aktionen mitmachen, Spaß haben und sich mit anderen verbinden kann.

Vorgehensweise

Als Erstes haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie wir unsere Dächer handhaben wollen. Da sie schräg und aus Glas sind, sind sie extrem anfällig für Schmutz, was eine Herausforderung war.

Wir haben uns darauf geeinigt, hochwertiges und sich selbst reinigendes Glas zu nutzen. Wie der Name vermuten lässt, reinigt es sich selbst. Dies passiert in einem Zweistufenprozess, der aktiv von Sonneneinstrahlung und Regen abhängig ist. Genauere Infos bei Quelle (1). Diese Herausforderungen wären bewältigt.

Als Nächstes stand die App auf dem Plan. Das Design und die Erstellung haben wir Pietro zu verdanken. Wir wollen ein universelles Tool, das den Kunden viele Möglichkeiten direkt in einer App bietet, anstatt diese in drei kleinen Apps zu verpacken.

Beispiele für Funktionen sind unter anderem der Einblick, welche Produkte auf Lager sind, welche Aktionen anstehen, ein Lieferservice, Angaben darüber, wo die Produkte sich befinden, die Reservierung von Sitzplätzen und natürlich die Kinderbetreuung.

Wir wollen die App erstellen, da sie einfach handzuhaben ist und die Attraktivität unseres Marktes für jede Altersgruppe fördert, auch für Leute, die sich eventuell nicht mehr ganz so gut zurechtfinden. Mit der Attraktivität werden auch andere Faktoren wie Verkauf und Umsatz gefördert, da man per App nun buchen kann. Sorgen und Hintergedanken gehören auch der Vergangenheit an, da man immer sehen kann, ob das, was man will, auch vorhanden ist. Die App passt insofern zu unseren bisherigen Lösungen, da wir von Anfang an auf Modernität und ein simples Konzept gesetzt haben, da modernes Retail Design heutzutage faktisch mehr Kunden anspricht (2).

Alle drei Personas würden von der App profitieren. Hildegard könnte sich ihr Essen direkt von der Couch bestellen, Meera ohne viel Sorge hingehen, da sie immer weiß, was da ist, und Renita wüsste sofort welche Aktionen stattfinden, um dort neue Leute kennenzulernen und sich austauschen.

Dafür, dass sich die meisten Kunden auf eine solche App verlassen würden, gibt es ebenfalls saubere Quellen (3). Die REWE-, Aldi- und Lidl-Apps gehören zu den am aktivsten genutzten Apps in ganz Deutschland. Außerdem beeinflussen Apps das Einkaufsverhalten, Bewertungen und so weiter positiv (4).

Drittens stand eine vertikale Farm auf dem Plan. Vertikale Landwirtschaft hat viele Vorteile: mehr Kontrolle, einen reduzierten Wasserverbrauch, eine ganzjährige Nutzbarkeit und eine Reduzierung der Nutzung von Pestiziden auf ein Minimum (5).

Zu guter Letzt haben wir das Café um ein paar Tische und Stühle ergänzt und einige Solarzellen angebracht. So soll unser Markt nachhaltig und bis zu einem gewissen Grad selbst Strom produzieren. Die Zellen ergänzen sich mit der Selbstreinigung. Platziert man den Markt also in einem sonnenoffenen Areal, profitiert er doppelt von der Einstrahlung. Die Zellen haben wir an sowieso verdeckten Stellen platziert, damit sie die Einstrahlung und natürliche Belichtung nicht stören.

Herausforderungen

Zeitdruck war wieder ein mieser Faktor. Da wir in den bisherigen Spieltagen immer mal wieder Schwierigkeiten hatten, lief es hier mit der Zeit natürlich nicht viel besser. Vieles wurde erst am letzten Tag möglich. Außerdem hat unsere Kresse gleich zweimal den Geist aufgegeben, weshalb Wir mehrmals neue Kresse anbauen mussten.

Die Dynamik im Team war allerdings um einiges besser und wir glauben daran, dass wir diesen Spieltag vieles besser gemacht haben und dass wir uns nicht zu surreale Ziele gesetzt haben.

Zusammenfassung

Moderne Funktionen, Aktionen, Ideen, eine App und eine vertikale Farm waren alles unsere Ziele.

Wir haben es geschafft und diese in einem großen, ganzen Konzept zusammengetragen und gefertigt. Justus war weiterhin unser medialer Begleiter, Pietro hat sich zusammen mit Kenan, Ziad und Benjamin um den Bau und das Hinzufügen von Funktionen gekümmert und ich, Kian, um den Blogbeitrag.

Durch Zusammenarbeit haben wir es geschafft und glauben daran, einige Punkte wieder gutzumachen, die uns verloren gegangen sind.

Quellen (1) https://www.pilkington.com/en/gbl/news/articles/a-complete-guide-to-self-cleaning-glass#

(2) https://www.forbes.com/sites/claraludmir/2023/12/08/how-retail-design-will-impact-the-future-of-in-store-consumer-engagement/

(3) https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Zwei-Drittel-nutzen-Apps-beim-Lebensmitteleinkauf

(4) https://www.simon-kucher.com/de/wer-wir-sind/newsroom/haendler-apps-jeder-zweite-kauft-wegen-apps-oefter-und-mehr

(5) https://mottech.com/news/understanding-the-pros-and-cons-of-vertical-farming/

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