Spieltag 2 – FELDMANN`s Markt

Spieltagsaufgabe und Ziele
Unsere Aufgabe war es, einen eigenen Markt zu planen und als Modell zu bauen. Es sollte kein normaler Supermarkt sein, sondern ein Markt für möglichst viele Menschen. Er sollte barrierearm sein, eine klare Orientierung haben und auch ein Treffpunkt werden. Wir wollten zeigen, wie sich Menschen im Markt bewegen und wohlfühlen. Familien, ältere Menschen und Personen mit Einschränkungen sollen ohne Stress einkaufen können. Außerdem sollen sich Menschen dort begegnen und Zeit miteinander verbringen. Unser Markt heißt FELDMANN’s Markt. Er hat zwei sechseckige Etagen, die leicht versetzt übereinanderstehen. Im Erdgeschoss ist der Verkaufsbereich, in der zweiten Etage ein Restaurant mit Spielecke. Außerdem werden wir auf dem Dach der 2. Etage ein Gewächshaus bauen für Gärtner-Kurse und auf unserer Terrasse eine Outdoor-Küche für Kochkurse.
Welche Ziele möchtet ihr erreichen und verfolgen?
Unser wichtigstes Ziel war Inklusion. Das bedeutet, dass jeder Mensch den Markt gut nutzen kann und niemand ausgeschlossen wird. Viele Märkte sind unübersichtlich oder zu eng, was besonders für Menschen mit Kinderwagen oder Rollstuhl schwierig sein kann. Deshalb wollten wir einen Markt planen, der übersichtlich aufgebaut ist und genug Platz bietet. Außerdem wollten wir Stress beim Einkaufen vermeiden. Menschen sollen schnell finden, was sie suchen, ohne lange herumzulaufen. Darum legen wir Wert auf klare Struktur, verständliche Beschilderung und einfache Wege. Besonders wichtig war uns auch die Gemeinschaft. Unser Markt soll nicht nur ein Ort sein, an dem man schnell etwas kauft und wieder geht, sondern ein Ort, an dem Menschen bleiben möchten. Zusätzlich verfolgen wir ein technisches Ziel. Wir planen eine App, die beim Finden von Produkten hilft und den Lagerbestand anzeigt. Außerdem bauen wir einen funktionierenden Aufzug ein, damit jeder problemlos in die zweite Etage gelangen kann.
Vorgehensweise
Zuerst haben wir überlegt, welche Menschen unseren Markt besuchen könnten. Dafür haben wir drei Beispielpersonen entwickelt. Diese haben uns geholfen, den Markt aus verschiedenen Blickwinkeln zu planen. Simone kommt mit Kindern und Kinderwagen einkaufen. Für sie haben wir breite Gänge eingeplant, damit sie sich gut bewegen kann. Außerdem bekommt der Markt eine Spielecke, damit Kinder beschäftigt sind und das Einkaufen entspannter wird. Alma sitzt im Rollstuhl. Deshalb achten wir darauf, dass Regale nicht tief sind, sondern man sich gegenseitig Hilft, wenn sie z. B. Mitarbeiter oder Kunden um Hilfe bittet, und Wege frei bleiben. Der Aufzug ermöglicht ihr den Zugang zur zweiten Etage. Elias braucht Struktur und klare Abläufe. Für ihn haben wir den Markt in übersichtliche Bereiche aufgeteilt und gut sichtbare Schilder vorgesehen. Die App hilft ihm zusätzlich beim Finden von Artikeln. Danach haben wir den Aufbau des Marktes geplant. Im Erdgeschoss befindet sich der Verkaufsbereich mit logisch angeordneten Abteilungen. Im Obergeschoss gibt es ein Restaurant und eine Spielecke, damit Familien auch nach dem Einkauf bleiben können. Unser Modell bauen wir komplett aus gespendetem Holz. Beim Aufzug und bei der App werden wir von der Science League unterstützt.
Herausforderungen
Die größte Schwierigkeit war das Umrechnen der Maße. Wir mussten echte Größen in Modellgrößen übertragen und dabei sehr genau rechnen. Das hat viel Zeit gekostet und uns oft ausgebremst. Häufig mussten wir neu nachrechnen, weil kleine Fehler große Auswirkungen auf das Modell hatten.Auch die Raumaufteilung war nicht immer einfach. Wir mussten mehrmals überlegen, wo Regale, Wege und Räume am besten passen. Manche Ideen wirkten zuerst gut, funktionierten später aber nicht. Dann mussten wir neu planen und Lösungen finden. Trotzdem konnten wir die Probleme meistens gemeinsam lösen und manchmal entstanden dadurch sogar bessere Ideen.
Zusammenfassung
Wir haben den FELDMANN’s Markt als inklusiven Markt geplant, der Einkaufen und Gemeinschaft verbindet. Der Markt bietet breite Wege, klare Orientierung, eine Spielecke für Kinder, Unterstützung für Rollstuhlfahrer, eine App zur Hilfe und einen funktionierenden Aufzug. Die zwei sechseckigen Etagen trennen Einkauf und Aufenthalt sinnvoll. Während der Arbeit hatten wir Schwierigkeiten mit dem Maßstab und der Planung, konnten diese aber durch Zusammenarbeit lösen. Dabei haben wir gelernt, wie wichtig Kommunikation und Geduld sind. Unser Fazit ist, dass ein gutes Projekt nicht sofort perfekt ist. Probleme gehören dazu, aber durch Teamarbeit kann man Lösungen finden. Unser Markt zeigt, wie ein Ort aussehen kann, an dem Menschen sich wohlfühlen und gegenseitig unterstützen.


