Spieltag 2 – Green Groovys

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Spieltagsaufgabe und Ziele

Unser Thema am Spieltag 2:

Am zweiten Spieltag ging es darum, den FoodConnect-Markt nicht nur als Idee zu planen, sondern ihn auch baulich sichtbar umzusetzen. Der Fokus lag auf der Gestaltung des Marktes, der technischen Ausstattung, der sozialen Nutzung und der Organisationsform. Ziel war es, eine funktionale und gleichzeitig gemeinschaftliche Marktstruktur zu entwickeln, die zur Persona und zu den Bedürfnissen der Bürger:innen passt.

 

Unsere Zielsetzung:

Wir wollen einen modernen und offenen Ort schaffen, an dem Einkaufen und Gemeinschaft zusammenkommen. Der FoodConnect-Markt soll nicht nur Lebensmittel anbieten, sondern auch ein Treffpunkt für Menschen sein. Dabei achten wir darauf, dass unser Konzept realistisch umsetzbar ist, die Grundstruktur bereits am Ende des Spieltags sichtbar wird und dass der Food-Connect-Markt offen für jeden ist, der kommen will. Der Markt soll außerdem ein Ort sein, an dem jeder sich einbringen kann und Wünsche äußern kann, die wir erfüllen wollen.

Vorgehensweise

Berücksichtigung der Personas:

Bei der Planung unseres Marktes haben wir besonders auf die Wünsche und Bedürfnisse verschiedener Personen geachtet und konkrete Lösungen entwickelt:

 

Elias (29) ist Innenarchitekt und liebt klare Strukturen. Er wünscht sich einen Markt, der logisch aufgebaut ist, mit Wegen, die intuitiv führen, und Lebensmitteln, die sinnvoll nebeneinander liegen. Deshalb achten wir nicht nur auf eine übersichtliche Anordnung, sondern haben auch eine digitale Unterstützung entwickelt: Beim ersten Besuch bekommt man eine kostenlose Karte, die man online einscannen kann. Auf dieser Karte sieht man besondere Events, Informationen zum Markt und sogar Funktionen wie Pflanzenüberwachung oder automatische Bewässerung im Gartenbereich. Außerdem kann man dort seine Einkaufsliste hochladen. Wenn man die Karte am Eingang scannt, sortiert eine KI die Liste so um, dass man die Produkte genau in der Reihenfolge abarbeiten kann, wie sie im Markt zu finden sind. So wird Einkaufen besonders effizient und strukturiert, genau passend für Elias.

 

Alma (42) ist nach einem Unfall auf einen Rollstuhl angewiesen. Für sie ist Barrierefreiheit besonders wichtig, da hohe Regale oder schwer erreichbare Bereiche oft zu Frust führen. Unser Markt wird deshalb mit breiten Wegen und gut erreichbaren Bereichen geplant. Zusätzlich haben wir eine besondere soziale Idee: Da FoodConnect Gemeinschaft fördern soll, möchten wir, dass Menschen sich beim Einkaufen gegenseitig unterstützen – zum Beispiel indem andere Kund:innen helfen, an höhere Regale zu kommen. Dadurch entstehen nicht nur praktische Hilfen, sondern auch neue Kontakte und Freundschaften. Falls gerade niemand in der Nähe ist, gibt es überall im Supermarkt bunte Knöpfe mit einem Herzsymbol. Drückt man einen, kommt ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin sofort zur Hilfe.

 

Simone (34) ist Erzieherin und oft mit ihren zwei Kindern und einem Kinderwagen unterwegs. Sie wünscht sich mehr Platz, ruhige Zonen und familienfreundliche Angebote. Deshalb sind alle unsere Gänge mindestens zwei Meter breit, sodass Kinderwagen problemlos durchpassen. Zusätzlich planen wir eine Spiel- und Ruhezone, damit Familien entspannter einkaufen können und Einkaufen nicht zum Stress wird, sondern zu einer kleinen Pause im Alltag.

 

Diese Personas helfen uns dabei, unseren FoodConnect-Markt für unterschiedliche Lebenssituationen zugänglich, logisch und gemeinschaftlich zu gestalten.

 

Projektidee:

Unsere Projektidee ist ein modernes, kreisförmiges Gebäude mit den Maßen  40*40 Meter, es besteht aus zwei Ebenen:

 

Im Erdgeschoss (4 Meter hoch) befinden sich ein Supermarkt und ein Gemeinschaftsraum. Die Lebensmittelbereiche sind logisch angeordnet, sodass man schnell findet, was man sucht. Die breiten Gänge sorgen dafür, dass sowohl Rollstuhlfahrer:innen als auch Familien genug Platz haben.

 

Auf dem Dach des Erdgeschosses befindet sich eine Gartenanlage. Hier können Pflanzen angebaut werden, und es entsteht ein grüner Ort für Begegnung, Nachhaltigkeit und Teilhabe. In der Mitte der Gartenanlage befindet sich eine Glaskuppel mit den Maßen  26*26 Meter, sie bedeckt den Bereich bewusst nicht komplett, denn wir wollten eine Art Terasse im Freien erschaffen für z.B eine Baumschule.

 

Herausforderungen

Kreative Umsetzung und Herausforderungen:

Eine große Herausforderung war die Frage:

Wie bauen wir eine riesige Glaskuppel im Modell nach?

Da eine echte Glaskonstruktion im Maßstab sehr schwer umzusetzen wäre, haben wir eine kreative Alternative gefunden.

Lösung: Polydron Frame Works

Wir nutzen Polydron Frame Works, ein modulares Konstruktionssystem, mit dem man stabile 3D-Formen bauen kann. Dadurch können wir auch eine Kuppelstruktur realistisch darstellen. Zwar entstehen dabei Hohlräume, aber diese füllen wir mit Plexiglas, sodass der Eindruck einer echten Glaskuppel entsteht.

Ein weiteres Problem war der Bau des runden Erdgeschosses, im Maßstab vom Modell bräuchten wir nämlich 80*80  Zentimeter Materialien, deshalb kam die Frage auf:

Welches Material benutzen wir für den Bau des Erdgeschosses?

 

Lösung: Geschütz und Gestaltetes Pappmaschee

Wir nutzen rund angerichtetes Pappmaschee, um es zu schützen und schön zu gestalten umkleben wir es sowohl von innen als auch von außen mit Holzmundspateln, so entsteht ein hölzerner Look. Um es nicht langweilig aussehen zu lassen, kleben wir noch kleine Pflanzen zwischen die Holzstäbe. Sofort wenn man den Food Connect Markt sieht, denkt man also an Natur und Nachhaltigkeit.

Um diese Ideen noch besser darzustellen, benutzen wir die App Tinkercad, dort kann man seine eigenen 3D Modelle entwerfen und gestalten, unter den eingereichten Bildern befindet sich auch unser Tinkercad-Modell.

 

Technische Ausstattung:

Technik spielt eine wichtige Rolle in unserem Markt. Wir integrieren mehrere smarte Elemente, die den Alltag erleichtern:

Die KI-Einkaufsliste auf Elias’ Karte sorgt für eine klare Orientierung
Herz-Hilfeknöpfe unterstützen Menschen wie Alma sofort bei Bedarf
Im Dachgarten sind automatische Bewässerung und Pflanzenüberwachung geplant
Es wird einen Aufzug in der Mitte des Marktes geben
Damit wird der Markt nicht nur modern, sondern auch praktisch und inklusiv.

 

Soziale Nutzung und Gemeinschaft:

Unser FoodConnect-Markt soll ein Treffpunkt sein. Der Gemeinschaftsraum bietet Platz für Workshops, wie zum Beispiel gemeinsam kleine Roboter bauen oder programmieren lernen. Nachbarschaftstreffen oder gemeinsame Aktionen. Auch der Dachgarten lädt Menschen ein, sich zu beteiligen und zusammen Lebensmittel anzubauen.

So entsteht ein Markt, der nicht nur Versorgung bietet, sondern auch Zusammenhalt stärkt.

 

Organisationsform:

Unser Konzept orientiert sich an einem modernen, gemeinschaftlich genutzten Supermarkt, der wie eine Bürger:inneninitiative funktionieren könnte. Einkauf und Gemeinschaft stehen gleichwertig nebeneinander, wodurch ein nachhaltiger und sozialer Treffpunkt entsteht.

 

Zusammenfassung

Quellen:

Polydron Frame Works (Modellbau-System)

Eigene Planung und Entwurf im Projektteam

Inspiration durch nachhaltige Stadtmärkte und Urban-Gardening-Konzepte

ChatGPT

 

Fazit:

Am Ende von Spieltag 2 ist die Grundstruktur unseres FoodConnect-Marktes bereits sichtbar. Wir haben einen klaren Aufbau entwickelt, kreative Baumethoden gefunden und technische sowie soziale Lösungen integriert. Unser kreisförmiger Markt mit Gartenkuppel verbindet Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und modernes Einkaufen.

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