Spieltag 2 – Leben Hayat

IMG_1246

Spieltagsaufgabe und Ziele

Am zweiten Spieltag der Science League geht es darum, unseren FoodConnect-Markt konkret auszuarbeiten und mit dem Bau zu beginnen. Neben einem schlüssigen Konzept sollen wir ein funktionsfähiges technisches Element integrieren und die Bedürfnisse der Persona Simone, Alma und Elias berücksichtigen. Das Modell darf maximal 1 × 1 Meter groß sein.

Unser Ziel ist es, ein „Einkaufszentrum der Zukunft“ zu entwickeln, das mehr ist als ein normaler Supermarkt. Es soll Handel, Produktion, Logistik, Energie und soziale Begegnung in einem gemeinsamen System verbinden. Besonders wichtig ist uns die Idee der Zentralisierung: Statt viele kleine Einzellösungen zu haben, bündeln wir Lager, Logistik und Technik an einem Ort. Das Ziel dieses Spieltags besteht für uns in der Finalisierung unseres Konzeptes, außerdem haben wir uns dazu entschlossen die technischen Komponenten unseres Modells vorbereiten und testen.

Vorgehensweise

Zentrales Lagersystem als technisches Kernelement
Das wichtigste technische Element unseres Konzepts ist das zentrale unterirdische Lager- und Logistiksystem. Dieses System ist inspiriert von der hochorganisierten Versorgungsstruktur des Uniklinikum Aachen, wo Waren effizient gebündelt, sortiert und verteilt werden.

In unserem Konzept bedeutet das:

- Eine zentrale Warenannahme im Untergeschoss
- Ein gemeinsames Lager für alle Verkaufsflächen
- Automatisierte Sortierung der Produkte
- Verteilung über ein Förderbandsystem
- Transport in die oberen Ebenen über einen Lastenaufzug
Im Modell planen wir, das Förderband sichtbar darzustellen, damit die Jury erkennen kann, wie Waren vom Lager in die Verkaufsbereiche gelangen. Der Aufzug verbindet das Untergeschoss mit den Verkaufsflächen und symbolisiert die vertikale Verteilung.


Vorteile dieses Systems:

- Keine einzelnen Lager in den Geschäften
- Mehr Verkaufsfläche
- Weniger Lieferverkehr im Erdgeschoss
- Effizientere Abläufe

 

Vertical Farming
Zusätzlich ist eine mehrgeschossige Vertical-Farming-Zone geplant. Sie ist direkt mit dem Lager und der Verkaufsfläche verbunden. Lebensmittel können so ohne lange Transportwege angeboten werden. Teile der Produktion sind öffentlich einsehbar, um Transparenz zu schaffen.

Hierzu haben wir lange recherchiert und sind zu der erkenntnis gekommen, dass In der heutigen Zeit mehr als 70 % des Frischwassers für die Pflanzenproduktion genutzt und durch Dünger und Pflanzenschutzmittel stark verunreinigt werden, ein geschlossenes System wie es eine Vertical Farm ist, würde diesem hohen Verbrauch durch Wiederverwendung entgegenwirken.


Energie- und Lichtsystem
Wir besitzen bereits einen WLED-Controller (Kosten: 15 €), den wir als Teil unseres intelligenten Gebäudekonzepts einsetzen. Die LED-Beleuchtung soll: (Bild des Controllers bei den Bildern im Anhang)

- den Innenhof beleuchten
- Tages- und Nachtmodi simulieren
- energieeffizient gesteuert werden
Langfristig planen wir, die Beleuchtung mit Sensoren zu kombinieren, sodass Licht nur dann aktiv ist, wenn es benötigt wird.


Berücksichtigung der Persona

Simone
profitiert von barrierefreien Wegen

klare Orientierung durch den Innenhof
getrennte Logistik- und Besucherwege sorgen für Ruhe

 

Alma

interessiert sich für Nachhaltigkeit

sieht direkt, wo Lebensmittel produziert werden
erhält Informationen zu Energie- und Ressourcensystemen

 

Elias

begeistert sich besonders für das zentrale Lagersystem
interessiert sich für Förderband, Aufzug und die technische Organisation
findet die Inspiration durch das System des Uniklinikums Aachen spannend

Herausforderungen

Die größte Herausforderung ist die Umsetzung eines sehr komplexen Infrastrukturprojekts in einem kleinen Modell. Viele technische Abläufe – wie das zentrale Lager oder die unterirdische Logistik – sind im echten Gebäude unsichtbar, müssen im Modell aber verständlich dargestellt werden. Um diese Hürde zu überwinden, nutzen wir als Grundplatte eine Plexiglas-Ebene, um die 'verborgene' Technik sichtbar zu machen.

Es ist schwierig, Förderband, Aufzug und Lager realistisch zu planen, ohne dass das Modell überladen wirkt. Gleichzeitig soll die Funktionsweise klar erkennbar bleiben.

Außerdem müssen wir darauf achten, dass unser Konzept technisch durchdacht bleibt, aber im Rahmen der Modellgröße und des Budgets umsetzbar ist.

Zusammenfassung

Am zweiten Spieltag haben wir ein detailliertes Konzept für unser „Einkaufszentrum der Zukunft“ entwickelt und mit der Umsetzung begonnen. Besonders das zentrale Lager- und Logistiksystem mit Förderband und Aufzug sowie die architektonische Innovation bilden den technischen Schwerpunkt unseres Projekts.

Unser Markt verbindet effiziente Organisation, nachhaltige Produktion und soziale Nutzung in einem gemeinsamen System. Trotz der Herausforderung, ein so umfangreiches Projekt im Modellmaßstab darzustellen, haben wir eine klare Struktur entwickelt, die die Anforderungen des Spieltags erfüllt und eine stabile Grundlage für die nächsten Schritte schafft.

Video URL