Spieltag 2 – Mdadisi VZG

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Spieltagsaufgabe und Ziele

In der zweiten Arbeitsphase haben wir uns mit der Gestaltung des FoodConnect-Marktes befasst. Nach vielen Überlegungen haben wir uns für ein sternförmiges Gebäude mit (5 Trakte mit einer zentralen Halle) entschieden. Da wir ein gutes Klima für unsere ausgelegten Lebensmittel erzielen wollen, fiel unsere Wahl auf einen Holzrahmenbau mit Lehm-Stroh-Gefache und Satteldächer mit einerseits Gründach und andererseits Photovoltaikflächen. Die Büro- (für die neu gegründete FCM-Genossenschaft) und Steuerungsräume werden in einem separaten Gebäude untergebracht. Grundsätzlich wollen wir unseren bei mit nachhaltigen, umwelt- und klimafreundlichen Energien versorgen.

Vorgehensweise

Wir sind auf die fünfzackige Sternform gekommen, da wir eine Klarheit in der Aufteilung und der Struktur unseres Marktes haben möchte. Damit kommen wir sicherlich auch Elias entgegen, der sich klare Linien wünscht. Unser Markt ist nicht kühl, aber ohne Schnörkel und setzt auf Organisation und Funktionalität. Jedem Trakt werden bestimmte Lebensmittel zugeordnet: Obst - Gemüse - Kräuter - Fleisch/ Milchprodukte - getrocknete Lebensmittel (Reis, Nudeln, Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse etc.)/ Fairtrade. Der Stil des Nebengebäudes ist dem "Bauhaus" angelehnt. Simone haben wir berücksichtigt, dass die Gänge vor den Auslagen breit sind und gut befahrbar (auch für Alma als Rollifahrerin wichtig) für Kinderwagen. Geplant sind sowohl eine In- als auch Outdoor-Spielecke für Kinder. In der zentralen Hall befindet sich ein Bistro, das eine Auszeit vom Alltag ermöglicht.  In Bezug auf Alma hielten wir es auch für wichtig, dass alle Eingänge barrierefrei sind und die gesamte Verkaufsfläche ebenerdig ist. Unsere Regale sind max. 1,50m hoch und die einzelnen Fächer sind hoch und runter verschiebbar. 

Herausforderungen

Da unser Grundsatz die Verwendung von umwelt- und klimafreundlichen Energien lautet, ist dies allerdings auch eine unserer größten Herausforderungen. Photovoltaik aufs Dach zu bringen, ist jetzt nicht so die Schwierigkeit - aber die Kühlungscontainer für die Lebensmittel unter den Satteldächer, die Beleuchtung, das Bistro usw. benötigen viel Energie (Strom, Wärme, heißes Wasser etc.). Da wir nur eine Satteldachseite mit Photovoltaik besetzen wollen, benötigen wir noch andere Energiequellen. Wir haben viel recherchiert und die Schwierigkeit war für uns, dass wir funktional  - aber auch kostengünstige und auch unauffällige, nachhaltige Energiequellen einsetzen möchten. Hinzu werden wir jetzt noch "kleine" Windkraftanlagen nehmen und auch eine passende Brennstoffzelle nutzen wollen. Als Leiter wollen wir dabei Yttrium verwenden. Yttrium gehört zu den (weniger) Seltenen Erden, ist aber sehr nachhaltig und lange nutzbar. Normalerweise ist es schwer aus Erz zu lösen. Wir werden es aber mit Hilfe des Farns "Dicranopteris linearis"gewinnen, dessen "Yttrium-Düngung" aus Industrieabfällen besteht. Dem Farn gelingt es trickreich, Yttrium zu lösen und zu speichern. Dementsprechend werden wir auch zwischen unseren Trakten Farnfelder anlegen.

Zusammenfassung

Zusammenfassend ist zu sagen, dass wir - ohne dass wir die Persona angesehen haben - bereits auf die gewünschten Belange von Alma, Simone und Elias in der Planung eingegangen sind. Es macht uns großen Spaß, besonders auf dem Energiesektor neue, innovative Methoden und Möglichkeiten kennenzulernen. Da wir vorher noch nicht mit dem Modell-material gearbeitet haben, haben wir es an dem kleinen Nebengebäude getestet und können nun an das Hauptgebäude gehen.

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