Spieltag 2 – Roboter diese

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Spieltagsaufgabe und Ziele

Am 2. Spieltag der Science League haben wir uns mit der Gestaltung und dem Konzept unseres FoodConnect-Marktes auseinandergesetzt und überlegt, wie wir die Wünsche der Personas theoretisch und konkret umsetzen können. Unser Ziel ist es, einen offenen Markt zu gestalten, in dem sich die Menschen der Umgebung begegnen können. Unser Markt soll mehr als ein gewöhnlicher Supermarkt werden - sondern ein moderner, fortschrittlicher Ort, der Menschen verbindet. Unser FoodConnect-Markt ist eine Bürgerinitiative, die von den Bürgern der Stadt gegründet würde. „Eine Organisation von Bürgern für Bürger!“ Der Markt wird von ein paar Bürgern hauptamtlich geleitet und von ehrenamtlichen Helfern unterstützt.

Vorgehensweise

Um unserer Projekt praktisch aufbauen zu können, brauchten wir zunächst Holz als Grundmaterial. Dafür nutzen wir Holzreste und recyceln diese, sodass nicht nur das Konzept unseres FoodConnect-Markts, sondern auch unser Modell nachhaltig gestaltet ist. Für die Grundfläche haben wir uns dafür entschieden, vier Platten zu einer großen Fläche von einem 1m² zusammensetzen. Dies ermöglicht uns bei der Teilnahme am Finaltag, dass sich unser Modell problemlos transportieren lässt. Dafür wurde von uns allen viel gesägt und geschliffen. Unser FoodConnect-Markt soll ein L-Förmiges Gebäude werden, dass ein Feld umrahmt. Es soll zwei Etagen besitzen, sodass es genug Platz für den Markt sowie Orte der Begegnung gibt. Im Erdgeschoss befindet sich der Markt, im ersten Stock gibt es Platz für eine öffentliche Küche, Veranstaltungsräume, einen Ruheraum, eine Cafeteria und vieles mehr. Die obere Etage wird abnehmbar und durch einen Zwischenboden für die Technik von der unteren abgegrenzt sein. Um mit dem Bau loszulegen, mussten wir uns überlegen, wie wir die Wände am Boden befestigen. Wir entschieden uns dafür, auf dem Boden Bodenleisten zu befestigen, zwischen die man die Wände stecken kann. So können wir flexibel die Wände hinein und hinaus schieben, was die spätere Ansicht und die Bauarbeiten vereinfacht. Also haben Nelli und Malena die Leisten und Wände zurechtgeschnitten und festgeschraubt. Für bessere Einsicht in das Modell unseres Marktes bauen wir die Frontseiten aus Plexiglas statt Holz. Diese werden wir jedoch erst am Ende aller Spieltage einsetzen, um die Bearbeitung der Räume zu erleichtern. Damit unser Modell dennoch stabil bleibt, hat Malena kleine Säulen aus Holz an der Frontseite befestigt und somit die Grundstruktur unserer ersten Etage vervollständigt.

Außerdem haben wir uns mit den Wünschen der Persona beschäftigt: Simone erhofft sich von unserem FoodConnect-Markt einen Ort, in dem das Einkaufen mit Kindern keinen Stress bedeutet. Um sie zu entlasten, wollen wir im oberen Stock eine Kinderbetreuung einrichten, in der sich Kinder während des Einkaufs austoben können. Alma sitzt seit 10 Jahren im Rollstuhl und ist auf Barrierefreiheit im Markt angewiesen. Deshalb wollen wir  unseren Markt so barrierefrei wie möglich gestalten. Der Eingang unseres Markts und auch das restliche Erdgeschoss sind eben und um in den zweiten Stock oder auf die Dachterrasse zu gelangen, gibt es am Eingang einen Aufzug.

Die Regale haben eine maximale Höhe von 125 cm, sodass auch Rollstuhlfahrer die obersten Regale erreichen können.  Auch unsere Gänge haben eine Mindestbreite von 220 cm und am Ende der Gänge gibt es  je eine Wendefläche von 2mx2m. Dies ermöglicht nicht nur einen entspannten Einkauf für Alma, sondern auch für Simone, die mit ihrem Kinderwagen Platz benötigt. Als Hilfe haben wir für diese Maßen folgende Website zu Rat gezogen.

Barrierefrei einkaufen im Einzelhandel | Ladenbau.de Ratgeber

Elias wünscht sich einen logischen Aufbau des FoodConnect-Marktes, der sich in unserem Erdgeschoss befindet. Hierfür haben wir eine Skizze gestaltet, die wir nun kurz beschreiben.

Direkt am Eingang unseres Marktes befindet sich eine Bäckerei. Dies ermöglicht Personen, die nur kurz ein Brot kaufen wollen und wenig Zeit haben, schnell den Einkauf zu erledigen. Um jedoch einen großen Einkauf zu machen,  leitet ein Rundgang durch den Markt. Zu Beginn gibt es einen Bereich mit Gemüse und Obst. Danach findet man auf der linke Seite Schrankreihen, in denen sich konservierte Lebensmittel befinden. Über die gesamte Ecke erstreckt sich eine Reihe an Kühlfächern in denen sich Milchwaren, Aufschnitte und andere Kühlwaren befinden. Folgt man dem Rundlauf weiter, gelangt man zu einem Regal mit Süßigkeiten und Snacks und weiter hinten sieht man einen Bereich für Getränke. Geht man weiter durch zu den Kassen. Kommt man außerdem an den Gefrierfächern vorbei und neben den Kassen gibt es zudem einen Ständer mit Zeitschriften. Auch die Höhe der Kasse ist barrierefrei. Die Kasse und viele der anderen Gegenstände im Supermarkt wurden und werden von Niklas, der sich in Tinkercad eingearbeitet hat, mit dem 3D-Drucker gedruckt. Eine weitere Aufgabe war es, technische Elemente in unseren Markt einzubauen. Hierfür hat sich vor allem Jonas viel einfallen lassen. Zum einen hat er eine Hebebühne mithilfe eines EV3-Steines gebaut und über EV3 Lego Mindstorm programmiert. Sie wird in unserem Lagerhaus, das an unseren Markt angrenzt, genutzt werden. Außerdem hat er mithilfe eines Arduinos Programme für einen Temperatursensor (TMP36) , einen Luftfeuchtigkeitssensor (DHT1) und einen Fotowiderstand in c++ geschrieben, die ermöglichen, die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und das Umgebungslicht zu messen und anzuzeigen. Wir planen zudem, einen Tropfensensor und ein OLED-Display zur Anzeige des Wetters zu programmieren und all diese Sensoren später in unser Gewächshaus einzubauen. 

Herausforderungen

Während diesem Spieltag hatten wir ein großes Problem. Nelli war ab dem 18.01. für fünf Wochen bei einem Austausch in Spanien und Malena und Niklas konnten wegen ihres zweiwöchigen Betriebpraktikums ebenfalls nicht kommen. Dadurch war Jonas für zwei Wochen als Einziger von uns in der Lage, am Projekt weiterzuarbeiten. Trotzdem konnten wir diese Schwierigkeit gut meistern, weil Annabell (Austauschschülerin aus Australien) eingesprungen ist und Jonas geholfen hat. Außerdem wurden alle Informationen und Fortschritte an Nelli weitergeleitet, sodass sie diesen Bericht des 2.Spieltags schreiben konnte. 

Zusammenfassung

Am zweiten Spieltag haben wir die Gestaltung und das Konzept des FoodConnect-Marktes ausgearbeitet - die Grundplatte, erste Wände und Möbel und eine Hebebühne als technisches Element.

Wir hoffen, dass wir unser Projekt und unsere Vorstellung unseres FoodConnect-Marktes gut darstellen konnten und freuen uns auf den 3.Spieltag mit neuen Herausforderungen.

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