Spieltag 3- Bre-delicious

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Spieltagsaufgabe und Ziele

Immer weniger Platz bleibt für Gärten und Äcker, da immer mehr Leute bauen und der Platz gerade in Großstädten immer kleiner wird. Deshalb ist ein neuer, innovativer Weg des Anbaus Vertical Farming. Vertical Farming verspricht mehr Platz für den Anbau, da der Anbau übereinander stattfindet. Außerdem ist ein großer Vorteil, dass weniger importiert und somit auch weniger Emissionen ausgestoßen werden, was unserer Umwelt hilft, die wir zum Leben brauchen. (1)

Ein Beispiel für eine bereits funktionierende Vertical Farm ist in Singapur zu finden. Dort wird in dem vierstöckigen Gewächshaus „Sky Greens“ seit 2012 Spinat und Salat ohne Pestizide und mit völlig neuen Technologien, wie Bewässerungsanlagen, angebaut. Gerade da Singapur ein Stadtstaat mit über fünf Millionen Menschen auf engstem Raum ist, werden über 90 % des Gemüses importiert. Durch solche Projekte  wie „Sky Greens“ kann der Bevölkerung vor Ort direkt frisches Gemüse gebracht werden und gleichzeitig die Umwelt geschont werden (2). 

An diesem Spieltag wollen wir dieses Konzept auch in unseren Sozialen Turm integrieren und somit eine gesunde, innovative und gleichzeitig auch gemeinschaftsfördernde Möglichkeit für Anbau von regionalem Gemüse in Metropolen bieten. 

Quellen: 1. https://www.tagesanzeiger.ch/ein-hochhaus-als-gemuesegarten-945564666472

              2. https://www.ecowoman.de/freizeit/natur/hydroponic-konzept-fuer-die-vertikale-farm-gemuese-vom-dach-2376

 

Neuheiten 

Drei Neuheiten, die wir zu diesem Spieltag in unserem Team begrüßen dürfen sind drei neue Mitglieder. Das Projekt hat sich sehr positiv in unserer Schule herumgesprochen und hat nun Leon, Max und mich, Kay-Sölve, angeworben. Leon hilft bei dem 3D-Druck und beim Schneiden von Materialien, Max hilft Michel bei der Gärtnerei und den Pflanzen und ich helfe Friedrich bei dem Schreiben der Blogeinträge und Erstellung von Videos und Fotos.  

Vorgehensweise

Unsere Ziele und unsere Ideen für die Türme 


An diesem Spieltag arbeiten wir besonders an der Integration des Bewässerungssystems und dem Anbau der Pflanzen. Wir haben uns deshalb sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt, welche Pflanzen in Vertical Farming überhaupt angebaut werden können, welche Bedingungen diese Pflanzen zum Wachsen brauchen und wie wir sie gut zusammenwachsen lassen können. 

Dabei wollen wir auch aktiv die umliegenden Landwirte und Landwirtinnen mit in unser Gemeinschaftsprojekt integrieren, da Pflanzen wie zum Beispiel Kartoffeln nur schwer in einem Vertical Farming Projekt angebaut werden können. Auch Getreidearten wie Weizen und Mais oder auch Tiefwurzeler und große Sträucher sind aufgrund von Platzmangel, unzureichender Versorgung oder anderen Aspekten nicht geeignet für Vertical Farming, weshalb wir da auf die regionale Landwirtschaft zurückgreifen wollen. (3)

Quellen: (3) https://www.ernaehrungsindustrie.de/vertical-farming-landwirtschaft-auf-neuen-ebenen/

 

Unser Anbauturm und unser Sozialer Turm 

Unser Anbauturm, der als ein großes Gewächshaus fungiert, nutzt  für jede Etage ein spezifisches System um die Deckenhöhe von fünf Metern optimal zu nutzen. 

In unseren ersten beiden von acht Ebenen werden Wurzel- und Knollengemüse ihr Zuhause finden. Pflanzen wie Karotten, Radieschen, Pastinaken und Lauch werden auf Ebbe-Flut- Tische mit tiefen Substratwannen gebaut, sodass die Wurzeln der Pflanzen gut heranwachsen können. Dieses Wachstum wird auch durch die Vollspektrum-LEDs gefördert, die weißes Licht auf die Pflanzen werfen. Außerdem gibt es dort einen sehr kurzen Weg zu dem Lastenaufzug, damit schwere Ernten leichter transportiert werden können. 

In Ebene drei und vier wird Hochleistungs-Blattgemüse, sehr gut zur Massenernte geeignet, angebaut. Dort finden Kopfsalat, Spinat, Rucola, Pak Choi und Grünkohl in vertikalen A-Frames oder 10-lagigen Regalsystemen ihr wunderschönes Zuhause. Hier wachsen die Pflanzen allerdings mit einem blau betonten LED-Spektrum, damit das schnelle Wachstum der Blätter vorangetrieben wird und somit der Haupt-Vitaminbedarf der 1.000 Personen gedeckt wird.

Das Zuhause des Fruchtgemüses wird dann in Ebene fünf und sechs erreicht. Dort werden an 4,50 Meter Hochrankensystemen aus Draht Tomaten, Gurken, Paprika und Auberginen wachsen, die durch den Einsatz von Hummelvölkern bestäubt werden. In diesen beiden Etagen wird für diese Pflanzen eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigt und außerdem wird dort ein rot betontetes Spektrum der LEDs leuchten, damit die Blüten und Fruchtbildung gefördert werden kann. 

In unseren höchsten beiden Etagen werden sowohl Arzneipflanzen und unsere Kräuterküche ihren Platz finden, als auch Früchte wie Erdbeeren, Himbeeren und Zwerg-Zitrusbäume. Da diese Pflanzen sehr viel Licht benötigen, werden sie in Etage acht mit einem Glasdach angebaut, sodass sie sowohl ausreichend Licht als auch eine hohe Luftfeuchtigkeit erhalten.

In den beiden oberen Etagen unseres Sozialen Turms haben wir außerdem gemeinschaftliche Anbauflächen  integriert wodurch jeder in unserem Turm mit helfen kann. Dort wird genauso saisonales Gemüse angebaut, das verkocht und mitgenommen werden kann.

Herausforderungen

Unserer Herausforderungen 


Hierbei war es zuerst eine Herausforderung die richtigen Pflanzen und für sie auch die passenden Bedingungen und Lichtverhältnisse zu finden. Da dies nicht nur den Aspekt der Gärtnerei sondern auch den logistisch-technischen Bereich sowie den Designbereich betrifft, gab es dort viel aktiven Austausch über Möglichkeiten des Anbaus und die technische Umsetzung davon. Im Zuge dessen haben wir viel über Kommunikation gelernt und, wie im vorherigen Blogbeitrag schon erwähnt, hat diesmal Herr Allroggen die kreative Übersicht gemanaged, was uns sehr bei unserer Struktur geholfen hat, aber auch zeigt, dass wir untereinander noch sehr an dem Projekt und durch das Projekt kommunikativ und strukturell wachsen können. 

Zusammenfassung

Technik- unsere Bewässerung 

Außerdem integrieren wir noch ein innovatives Tröpfchenbewässerungssystem, das ressourcenschonend Wasser an die Pflanzen abgibt. Es ist flexibel zu verlegen, brauch keinen Strom und auch kein Wasserdruck und ist für alle Pflanzen gut geeignet, da die Tröpfchen direkt zum Strunk der Pflanze und nicht auf die Blätter tropfen. Es eignet sich auch für Gebiete, in denen dichtes Blattwerk vorhanden ist, da es direkt an die Pflanze kommt. (4)

Es ist also perfekt für ein so diverses und innovatives Projekt wie unseres, nur wie bauen wir das?
Unser Schlauch für eben dieses System ist circa 4 mm im Durchmesser und wird direkt zu den Pflanzen verlegt, um sie optimal zu bewässern und all ihre Bedürfnisse zu stillen, egal in welcher Etage (von Etage drei bis acht).

Quellen: 4. https://www.mdr.de/mdr-garten/schlauch-tropfen-troepfchenbewaesserung-giessen-wasser-gewaechshaus-100.html

Unser Fazit

Insgesamt können wir zu diesem Spieltag sagen, dass wir enger zusammenwachsen und auch immer mehr durch das Projekt lernen. Unsere Türme nehmen Form an und wir schauen mit Freude in die Zukunft, wenn du Türme fertiggestellt sind und unser Projekt in vollem Glanz erstrahlen kann. Auf einen erfolgreichen und positiven vierten Spieltag freut sich, 

Das Bre-delicious Team 

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