Spieltag 3 – Die Excel-lenten Ingenieure

Spieltagsaufgabe und Ziele
Thema der Saison
Im Rahmen der ZDI Science League beschäftigen wir uns aktuell mit dem dritten Spieltag. Das zentrale Thema dieses Spieltags ist die Gestaltung und der Bau einer nachhaltigen Anbaufläche, bei der die Lebensmittelproduktion im Mittelpunkt steht. Dabei geht es darum, nicht nur theoretisch zu überlegen, wie Lebensmittel in Zukunft angebaut werden können, sondern auch ein konkretes Konzept zu entwickeln und dieses in einem Modell sichtbar umzusetzen.
Im dritten Spieltag wird besonders deutlich, wie wichtig es ist, dass der Anbau wirklich funktioniert. Denn die Anbaufläche bildet die Grundlage für alles Weitere. Wenn hier nicht nachhaltig und durchdacht gearbeitet wird, kann das gesamte Konzept später nicht sinnvoll umgesetzt werden. Gleichzeitig soll berücksichtigt werden, dass Menschen die Fläche nutzen und von ihr profitieren. Deshalb spielen auch Aspekte wie Alltagstauglichkeit, Nutzen und Verständlichkeit eine Rolle.
Konkret bedeutet das, dass wir uns überlegen, wie die Anbaufläche aufgebaut sein soll und welche Lebensmittel dort wachsen können. Wir planen zum Beispiel, wie der Platz sinnvoll genutzt wird, damit möglichst viel angebaut werden kann, ohne unnötig Fläche zu verschwenden. Eine Idee ist dabei, Pflanzen auf mehreren Ebenen anzubauen, sodass die Höhe mitbenutzt wird. Außerdem überlegen wir, wie technische Unterstützung eingesetzt werden kann. Denkbar sind zum Beispiel Sensoren, die messen, ob genug Wasser, Licht oder die richtige Temperatur vorhanden ist, oder Systeme, die die Bewässerung automatisch steuern.
Wichtig ist auch, dass wir nicht nur planen, sondern wirklich etwas bauen. Im Laufe des Spieltags entsteht ein Modell unserer Anbaufläche, an dem man erkennen kann, wie alles aufgebaut ist und welche Pflanzen dort wachsen sollen. Dadurch wird aus der Idee ein konkretes Ergebnis, das zeigt, wie moderne und nachhaltige Lebensmittelproduktion in der Praxis aussehen kann.
Unsere Ziele
Unsere Zielsetzung für den dritten Spieltag ist es, eine nachhaltige und kreative Anbaufläche für unseren Food Connect Markt zu entwickeln und zu in den alltäglichen Einkauf zu intigrieren. Dabei wollen wir zeigen, wie Lebensmittel effizient, umweltfreundlich und platzsparend produziert werden können, zum Beispiel durch vertikale Landwirtschaft oder smarte Bewässerungssysteme. Unser Ziel ist es, eine Lösung zu gestalten, die sowohl praktisch umsetzbar als auch innovativ ist.
Vorgehensweise
Unsere Projektidee/Lösungen
Wir möchten im Rahmen der ZDI Science League einen Food-Connect-Mark erstellen, einen Ort, der wie der der Name schon sagt, Ernährung und Gemeinschaft vereint. Er soll die Menschen verbinden und den wöchentlichen Einkauf wieder besonders machen, ob es das Highlight der Kinder jede Woche ist, mit ihren Eltern zusammen den wöchentlichen Einkauf zu tätigen, oder das Einkaufen als Ort zum Abschalten darzustellen, wir wollen das Einkaufen wieder eine schöne Erfahrung wird.
Am Ende unseres Projekts wollen wir einen einen komplett funktionalen Food-Connect-Markt erschaffen haben, der auf Grundlage unseres Leitbildes, als sozialer Ort genutzt werden kann und die Gemeinschaft wieder miteinander verbindet.
Unsere Food-Connect-Markt steht für Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung, wir wollen, dass alle Menschen unabhängig von seiner/ihrer Lebenssituation Zugang zu einer ausgewogenen Ernährung haben. Mit unserem Mall-ähnlichem Konzept, möchten wir die einzelnen Läden unabhängig darstellen, aber trotzdem eine Verbindung der zusammenliegenden Geschäfte schaffen.
Wir wollen ebenfalls ein Hofcafe in unseren Food-Connect-Markt integrieren welches auf Nachhaltigkeit bzw. hausgemachte Produkte Wert legt und unterstützt. Das Hofcafe sollte ebenfalls unabhängig von den anderen Läden sein, und auch als Bäckerei bzw. Restaurant dienen.
Das Besondere an unserem Projekt ist, das unser Markt nicht so aufgebaut ist wie gewöhnliche Supermärkte, sondern wir Wert auf eine barrierefreie Einkaufsfläche legen, die gleichzeitig kein Gedränge aufweist. Wir haben mehrere nach Kategorie geordnete Läden, um Struktur und Ordnung ins Einkaufen zu bringen.
Wir möchten das unserer Mall-Konzept als ein Rechteckiges Gebäude dargestellt wird und die einzelnen Läden an den jeweiligen Wänden des Gebäudes stehen und Raum in der Mitte für Sitzgelegenheiten ect lassen. Wir bringen unseren Markt mit sowohl Papelholz für unsere Wände ect. und Plexiglas für unsere Fenster zu Leben.Wir benutzen ebenfalls den 3-D Drucker, um manche Details und Gegenstände detaillierter darzustellen und einfacher herzustellen. Wir befinden uns grade mitten in der Bearbeitungsphase Richtung Endspurt und haben sowohl schon die Wände als auch Teil unseres Gewächshauses fertig. Unsere Thechnik-Gruppe ist ebenfalls voll im Gange und beschäftigt sich mit Feuchtigkeitssensoren.
Herausforderungen
Mögliche Probleme
Mögliche Probleme könnten sein, dass unser Modell technisch nicht wie geplant funktioniert oder uns die Zeit für die Umsetzung fehlt. Außerdem kann es schwierig sein, alle Ideen sinnvoll zu kombinieren. Um diese Herausforderungen zu lösen, sammeln wir gemeinsam neue Ideen, teilen die Aufgaben klar auf und unterstützen uns gegenseitig. Falls etwas nicht funktioniert, suchen wir nach einfachen Alternativen oder passen unser Konzept flexibel an.
Zusammenfassung
Technikgruppe
Zuvor hat sich die Technik-Gruppe ebenfalls damit beschäftigt, wie sie die neuen LED-Lampen mit dem Aduino verbinden konnten und die LEDs mit einem Homeassitant steuern können. Aktuell arbeiten sie daran, die LEDs in die einzelnen Räume einzuarbeiten. Und wie gesagt beschäftigen sie sich seit neustem mit den Feutigkeitsensoren.
Bau-/Rohbaugruppe
Die Baugruppe hat in dieser Woche ebenfalls wichtige Meilensteine erreicht. Es wurde sowohl das Gewächshaus 3D gedruckt, wir haben ebenfalls einen Fahrstuhl modelliert und gedruckt, parallel dazu haben wir an der Planung der zweiten Etage gearbeitet. Dabei wurden die Raumaufteilung sowie die Positionen der Türen und Fenster besprochen und festgelegt. Um bereits erste bauliche Fortschritte zu erzielen, haben wir die Türen in die Wände eingeschnitten und die Plätze für die Fenster markiert. Zusätzlich wurde das benötigte Plexiglas für die Fensterflächen besorgt, sodass die nächsten Arbeitsschritte vorbereitet sind. Ein weiterer Fortschritt betrifft die Gestaltung der Außenwände. Die untere Etage wurde grün gestrichen, um dem Modell ein umweltfreundliches und biologisches Bild zu geben. Schritt für Schritt entsteht nun ein klar strukturiertes, stabiles und zugleich optisch ansprechendes Modell, das unserem ursprünglichen Entwurf immer näherkommt.
In den kommenden Stunden soll mit dem Aufbau der zweiten Etage begonnen und das Gewächshaus platziert werden. Ziel ist es, bis zum nächsten Meilenstein eine weitgehend vollständige Grundstruktur vorweisen zu können.
3-D Druckgruppe
Die 3-D Druckgruppe beschäftigt sich währenddessen, im Rahmen unseres Projekts, mit dem Thema vertikales Gärtnern. Auf die Idee dazu sind wir durch die Website der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (lwg.bayern.de) gestoßen, wo verschiedene Konzepte zur Begrünung von Wänden vorgestellt werden. Diese Ansätze haben uns inspiriert, selbst eine eigene Lösung zu entwickeln und diese mithilfe von 3D-Druck umzusetzen. Unser Ziel ist es, vertikale Gärtnersysteme für unseren Food-Connect-Markt zu gestalten, die nicht nur nachhaltig sind, sondern auch den vorhandenen Raum optimal nutzen. Anstatt auf große Konstruktionen wie Europaletten zu setzen, haben wir uns bewusst für kompakte, modulare Blumentöpfe entschieden. Diese können wir individuell mit dem 3D-Drucker herstellen und so an unsere Bedürfnisse anpassen. Die Blumentöpfe werden so entworfen, dass sie sich einfach an Wänden befestigen lassen und gleichzeitig stabil genug sind, um verschiedene Pflanzen wie Kresse oder kleine Gemüsesorten zu tragen. Der Pflanzturm ist eine weitere Form des vertikalen Gärtners, bei der Pflanzen rund um einen Turm wachsen. So kann man auf sehr wenig Platz viele Kresse und Gemüsesorten anbauen.




