Spieltag 3 – FuturisTech

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Spieltagsaufgabe und Ziele

Die Aufgabe des dritten Spieltags besteht darin, eine Anbaufläche für unseren FoodConnect-Markt zu entwickeln und zu bauen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Lebensmittel nachhaltig, platzsparend und mit technischer Unterstützung angebaut werden können. Dabei soll nicht nur ein funktionierendes Anbaukonzept entstehen, sondern auch sichtbar werden, wie die Anbaufläche in das Gesamtprojekt des FoodConnect-Markts eingebunden ist. Unser Ziel ist es, ein modernes und zukunftsorientiertes System zu gestalten, das wenig Fläche benötigt, effizient arbeitet und den Anbau direkt mit Ernte, Verarbeitung und gemeinschaftlicher Nutzung verbindet. Besonders wichtig ist uns dabei, dass die Technik die Pflanzen unterstützt und gleichzeitig für die Nutzerinnen und Nutzer verständlich und sinnvoll eingebaut wird.

Unser Ansatz orientiert sich dabei an modernen Konzepten der vertikalen Landwirtschaft, z.B Vertical Farming und Aeroponik. AeroFarms zum Beispiel ist mit einer der größten Firmen der Welt, welche den Anbau von Pflanzen in Wasser anbieten und ausführen. Diese Art von Anbau ermöglicht es, Lebensmittel auf kleinster Fläche effizient anzubauen, indem Pflanzen übereinander statt nebeneinander wachsen. Dadurch kann deutlich mehr Ertrag auf begrenztem Raum erzielt werden, dass bedeutet effizientere Zucht von Pflanzen. Zudem verbrauchen solche Systeme deutlich weniger Wasser, da es in einem geschlossenen Kreislauf wiederverwendet wird.

Unser Ziel ist es daher, eine Anbaufläche zu entwickeln, die nicht nur nachhaltig und platzsparend ist, sondern auch zeigt, wie zukünftige Lebensmittelproduktion besonders in Städten funktionieren kann.

Vorgehensweise

Für unser Projekt entwickeln wir ein innovatives Modell eines hydroponischen Gewächshauses, das direkt an unseren Supermarkt angebunden ist. Ziel ist es, den Anbau, die Ernte und die Verarbeitung von Lebensmitteln möglichst realitätsnah und nachhaltig darzustellen. Das Gewächshaus wird auf einer 50x50 cm großen Grundfläche aufgebaut und bewusst so gestaltet, dass es direkt mit dem Markt verbunden ist. Dadurch entsteht ein realistischer Ablauf vom Einkaufen bis hin zur eigenen Ernte.

Ein zentraler Bestandteil ist ein hydroponischer Tower, der als vertikales Anbausystem umgesetzt wird. Dabei wachsen Pflanzen ohne Erde und werden stattdessen über ein geschlossenes Wasserkreislaufsystem mit Nährstoffen versorgt. Das Wasser wird nach oben gepumpt, fließt an den Wurzeln entlang und wird anschließend wiederverwendet. Dieses System ermöglicht ein schnelles Wachstum, spart Wasser und nutzt den verfügbaren Platz besonders effizient.

Das Gewächshaus ist so aufgebaut, dass Kundinnen und Kunden durch einen Bereich mit Pflanzen gehen und anschließend selbst Obst und Gemüse ernten können. Dadurch wird das Konzept des Selbstpflückens in den Einkauf integriert und ein direkter Bezug zu den Lebensmitteln geschaffen.

Technisch soll das Modell durch mehrere Elemente ergänzt werden. Im System sollen Sensoren eingesetzt werden, die Werte wie pH und Nährstoffgehalt überwachen und die Bedeutung optimaler Wachstumsbedingungen verdeutlichen. Zusätzlich soll ein kleines Solarpanel integriert werden, das für erneuerbare Energie steht und beispielsweise ein Windrad zur Luftzirkulation antreiben kann.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Verbindung von Einkauf und Technik. Dafür wird eine Waage mit einer App kombiniert, sodass selbst geerntete Produkte gewogen und per NFC automatisch erfasst werden können. Ergänzend wird eine kleine Verarbeitungsstation eingeplant, an der die geernteten Lebensmittel weiterverarbeitet werden können.

Im System werden verschiedene Pflanzen wie Tomaten, Chili, Koriander, Pflücksalat, Kamille, Basilikum und Dill integriert, um die Vielfalt und Nutzungsmöglichkeiten zu zeigen.

Insgesamt verbindet unser Konzept nachhaltigen Anbau, moderne Technologie und ein neues Einkaufserlebnis und zeigt, wie Lebensmittelproduktion in Zukunft direkt in den Alltag integriert werden kann.

Herausforderungen

Da es sich bei unserem Modell aktuell um einen kleinen Prototypen handelt, der deutlich kleiner als der geplante Hydroponik-Tower ist und noch keine technischen Elemente integriert, sind bisher keine größeren Probleme bei der Umsetzung aufgetreten. Dennoch haben wir bereits einige potenzielle Herausforderungen erkannt, die bei der Weiterentwicklung eine wichtige Rolle spielen werden. Eine der größten Herausforderungen war, ein Anbausystem zu finden, das gleichzeitig technisch spannend, realistisch und platzsparend ist. Da unser Marktmodell nur wenig Fläche bietet, mussten wir eine Lösung finden, die viel Anbau auf kleinem Raum ermöglicht. Außerdem war es wichtig, das System so zu planen, dass es optisch gut zum restlichen FoodConnect-Markt passt. Eine weitere Schwierigkeit bestand darin, die technische Umsetzung sinnvoll mit der Nutzung durch die Persona zu verbinden, ohne das Modell zu überladen. Auch die Integration von Sensorik, Wasserführung und einer späteren App-Anbindung erfordert eine sorgfältige Planung, damit alles im Modell nachvollziehbar bleibt. Zusätzlich mussten wir darauf achten, dass der Bau stabil ist und sich die einzelnen Teile gut miteinander kombinieren lassen.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass hydroponische Systeme stark von Technik abhängig sind. Die Wasserzirkulation muss dauerhaft funktionieren, da die Pflanzen sonst nicht ausreichend versorgt werden. Zudem müssen Werte wie pH und Nährstoffkonzentration regelmäßig kontrolliert werden, um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten.

Auch die Auswahl der Pflanzen stellt eine Herausforderung dar, da sich nicht alle Pflanzen gleichermaßen für vertikale Systeme eignen. Besonders große oder tief wurzelnde Pflanzen sind schwieriger umzusetzen, weshalb wir gezielt kleinere Pflanzen wie Kräuter, Salate oder Chili auswählen.

Zusammenfassung

Insgesamt haben wir mit unserem Hydroponik-Tower eine passende und kreative Lösung für die Anbaufläche unseres FoodConnect-Markts gefunden. Der Tower verbindet platzsparenden Anbau, moderne Technik und nachhaltige Lebensmittelproduktion auf eine sehr anschauliche Weise. Durch den Bau des Prototyps und die erste Skizze der Fläche ist unser Konzept bereits gut erkennbar. Besonders positiv ist, dass unser Modell nicht nur den Anbau zeigt, sondern auch die spätere Nutzung der Lebensmittel mitdenkt. Damit passt unsere Idee sehr gut zu den Anforderungen des Spieltags und zu den Bedürfnissen der Persona. Unser Fazit ist, dass wir mit dem Hydroponik-Tower eine realistische, innovative und sinnvolle Lösung gefunden haben, die den FoodConnect-Markt um einen wichtigen Baustein erweitert.

Unser Konzept zeigt, wie Lebensmittelproduktion in Zukunft aussehen kann, unzwar lokal, platzsparend, umweltfreundlich und technisch unterstützt. Besonders in städtischen Räumen bietet der hydroponische Anbau große Vorteile, da wenig Fläche benötigt wird und gleichzeitig eine hohe Ernte möglich ist.

Darüber hinaus ermöglicht unser System eine ganz neue Form der Verbindung zwischen Menschen und Lebensmitteln. Kundinnen und Kunden können nicht nur einkaufen, sondern aktiv am Anbau und der Nutzung der Produkte teilnehmen. Dadurch entsteht ein stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit und gleichzeitig ein sozialer Mehrwert für die Gemeinschaft

Unser Projekt zeigt, dass Technik und Natur keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig ergänzen und gemeinsam eine nachhaltige Lösung für die Lebensmittelversorgung der Zukunft darstellen.

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