Spieltag 3 – Gerstengötter

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Spieltagsaufgabe und Ziele

Der dritte Spieltag der zdi Science League liegt hinter uns und diesmal wurde es bei uns deutlich grüner. Urbane Landwirtschaft macht Städte grüner und fördert soziale Kontakte – genau diesen Effekt konnten wir auch in unserem Projekt beobachten. Während wir in den vorherigen Spieltagen vor allem geplant und unser Grundmodell aufgebaut haben, ging es jetzt darum, unseren FoodConnect-Markt mit Anbauflächen auszubauen und mit Leben zu füllen. Besonders spannend war, dass wir nicht nur theoretisch gearbeitet haben, sondern auch mit echten Pflanzen und Technik experimentieren konnten. Dabei haben wir viele neue Erfahrungen gesammelt und gemerkt, dass zwischen einer guten Idee und der tatsächlichen Umsetzung oft mehr Schritte liegen als gedacht.

Die Aufgabe des dritten Spieltags bestand darin, eine Anbaufläche zu entwickeln, die in unser bestehendes FoodConnect-Konzept integriert ist und modernen, nachhaltigen Lebensmittelanbau ermöglicht. Solche Konzepte sind auch deshalb wichtig, weil so die Lebensmittel teilweise auch schon direkt vor Ort angebaut werden können, wodurch Transportwege reduziert werden können. Dabei ging es nicht nur darum, eine Idee zu entwerfen, sondern diese auch praktisch im Modell umzusetzen und sichtbar zu machen.

Unser Ziel war es, eine Anbaufläche zu gestalten, die sowohl funktional als auch optisch überzeugt und gleichzeitig nachhaltig ist. Außerdem wollten wir zeigen, dass unser Konzept nicht nur auf dem Papier funktioniert, sondern auch praktisch umsetzbar ist – was besonders deshalb wichtig ist, da laut Studien Urban Farming eine wichtige Rolle für die zukünftige Lebensmittelversorgung spielen kann.

Nun kommen wir zu den drei Persona dieses Spieltages:

Joshua, der als Stadtplaner arbeitet, legt großen Wert darauf, dass das Gewächshaus nicht nur praktisch ist, sondern auch als Designelement überzeugt. Hier spielt eine wichtige Rolle, dass kontrollierte Anbaubedingungen im Gewächshaus die Produktivität steigern können. Unser Ziel war es daher, ein Gewächshaus zu entwickeln, das Funktionalität und Gestaltung vereint und gleichzeitig die Verbindung von Technik und Natur sichtbar macht.

Amira sieht Gärtnern vor allem als gemeinschaftliche Aktivität. Dass dieser Ansatz sinnvoll ist, zeigt die Forschung, denn urbane Gärten stärken nachweislich soziale Beziehungen. Im Fokus stand deshalb, gemeinschaftliches Gärtnern zu ermöglichen und Orte für Austausch und Zusammenarbeit zu schaffen.

Jonas interessiert sich besonders für Technik und wollte smarte Lösungen im Gewächshaus sehen. In diesem Zusammenhang ist wichtig zu wissen, dass Sensoren und digitale Technologien Ressourcen effizienter nutzbar machen, weshalb wir genau solche Systeme integrieren wollten.

Vorgehensweise

Angefangen haben wir wie bei jedem Spieltag mit einer Ideesammlungs-Phase. so konnten wir erste Gedanken sammeln, Skizzen anfertigen und prüfen wie realistisch die Ideen sind. Danach ging es mit den gesmmalten Ideen in die Recherche und Planung des Konzepets. Geholfen hat uns ei diesem Spieltag auch die Teilnahme am Energiewendekongress in Berlin 2025, der uns nochmal gezeigt hat in welche Richtung wir auch in unserem Modell gehen müssen um Fit für die Zukunft zu sein. Nach der ausführlichen Recherche ging es nun an die Umsetzung und den wieteren Bau.

Da unser Grundmodell bereits in den vorherigen Spieltagen größtenteils gebaut wurde, konnten wir uns nun auf die Erweiterung konzentrieren. Unsere Idee war es, den Anbau platzsparend zu gestalten, denn urbane Landwirtschaft nutzt oft Dächer und Gebäude, um Fläche effizient auszunutzen. Deshalb entschieden wir uns für ein zweites Geschoss und eine aktive Nutzung der Dachfläche.

Im obersten Geschoss befindet sich ein vollverglastes Gewächshaus, während auf dem Dach Hochbeete integriert wurden. Ergänzt wird dieser Bereich durch Solaranlagen und Bienenhäuser – denn Bestäubung ist entscheidend für viele Nutzpflanzen.

Im zweiten Geschoss haben wir Räume wie Gemeinschaftsküchen eingeplant, sodass die geernteten Lebensmittel direkt weiterverarbeitet werden können. Angebaut werden können die Pflanzen, in den Hochbeeten auf dem Dach, von denen es auch rollstuhlgerechte Varianten gibt, im Gewächshaus oder im Innenhof.

Ein zentraler Bestandteil unserer Umsetzung war genau so die Technik. Wir haben Sensoren integriert, die Werte wie Feuchtigkeit messen und über einen Arduino gesteuert werden der bereits im zweiten Spieltag schon für das erste technische Element eingebaut wurde. Das passt gut zu der Erkenntnis, dass digitale Landwirtschaft den Einsatz von Ressourcen wie Wasser und Dünger reduzieren kann. Dadurch wird der Anbau effizienter und nachhaltiger. Verknüpft haben wir die Sensoren schließlich mit einer App für den Markt wodurch die Messwerte für jeden Interessierten einsehbar sind.

Zusätzlich haben wir erste Pflanzen eingesetzt, damit Wachstumsprozesse sichtbar werden. Dazu gehören Gurken, Tomaten, Rucola und Kresse. Der Rucola ist bereits als Keimling zu sehen.

Unsere Vorgehensweise bestand darin, Ideen schrittweise umzusetzen und immer wieder anzupassen – ähnlich wie es auch in realen Projekten der Fall ist. So entstand aus ersten Ideen ein handfester Plan und aus dem handfesten Plan Schritt für Schritt das Modell. Angefangen beim Sähen der Pflanzen, über das Bauen der Inneneinrichtung bis zur Programmierung des Arduinos. So haben wir die Wünsche der drei Persona berücksichtigt und akitv mit in den Markt integriert.

Herausforderungen

Eine der größten Herausforderungen war der Maßstab unseres Modells. Wir wollten Pflanzen in das Modell integrieren jedoch wachsen diese auch weiter, sodass der Maßstab nicht mehr übereinstimmt.

Um dieses Problem zu lösen, lagern wir zu große Pflanzen in ein separates Beet aus wo sie hineingesetzt werden. Dadurch konnten wir sowohl realistisch arbeiten als auch ein stimmiges Modell beibehalten.

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir im dritten Spieltag große Fortschritte gemacht haben. Unser Projekt zeigt gut, dass Urban Farming Technik, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung miteinander verbindet.

Unser FoodConnect-Markt wirkt jetzt deutlich realistischer und durchdachter. Besonders die Einbindung der Personas hat uns geholfen, verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen.

Insgesamt hat uns dieser Spieltag gezeigt, wie wichtig es ist, Ideen praktisch umzusetzen und flexibel auf Probleme zu reagieren. Wir haben eine gute Grundlage geschaffen, um unser Projekt weiter auszubauen.

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