Spieltag 3 – Roboter diese

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Spieltagsaufgabe und Ziele

In diesen dritten Spieltag konnten wir nun endlich wieder vollständig und mit viel Motivation starten.  Die Aufgabe war, dass wir ein Konzept zum Anbau der im Food-Connect Markt verkauften Waren entwickeln. Da wir uns bereits zu Beginn der Science League Gedanken zu einem solchen Anbau gemacht hatten, war unser Plan schnell klar: Es soll ein Feld geben, dass vom Gebäude umrahmt wird und ein Gewächshaus, dass oben auf der Dachterrasse steht.

Unser Ziel ist es außerdem, dass nicht nur der Supermarkt soziale, technisch fortschrittliche und umweltschonende Aspekte verbindet. Wir wollen auch, dass das Gewächshaus ein Ort der Begegnung wird, der Menschen verbindet und zusätzlich durch moderne Technik ein fortschrittliches, umweltschonendes Anbauen ermöglicht.

Neben der Konzeptentwicklung, ging es aber auch darum, diese Pläne in die Tat umzusetzen und so wurde in unserem AG-Raum programmiert, gepflanzt und viel gesägt.

Eine weitere Aufgabe war es, die Wünsche der Persona zu beachten, zu analysieren und sie anschließend so gut wie möglich umzusetzen.

Vorgehensweise

Der Wunsch von Joshua war es, dass das Gebäude, sowie die Anbauflächen auch optisch ansprechend wirken. Um das Gewächshaus modern zu gestalten haben wir im Internet recherchiert und zwei Beispiele gefunden, an denen wir uns anschließend orientiert haben. Zum einen haben wir ein Gartenhaus mit einem Spitzdach gefunden, dessen Design wir sehr ansprechend fanden (Kleines Gewächshaus dreieckig) und zum anderen interessierte uns ein Projekt aus Oberhausen, bei dem ein modernes Gewächshaus auf dem Dach eines Verwaltungsneubaus gebaut wurde (Dachgewächshaus Oberhausen - Frankenstein Consult). Nach diesen beiden Vorbildern ist unser Gewächshaus entstanden, das die Form eines Prismas hat.

Amira wünscht sich mit dem Gewächshaus einen Ort für Gemeinschaft, der offen für alle ist. Um diesen Wunsch zu erfüllen, haben wir den Plan, dass die gesamte Dachterrasse ein Treffpunkt für alle Interessierten wird. Hier sollen Gemeinschaftsaktionen, wie Workshops zum nachhaltigen Anpflanzen oder Kochaktionen stattfinden. Hierbei werden Pflanzen im Gewächshaus angepflanzt und geerntet und anschließend in der ersten Etage in der Gemeinschaftsküche verarbeitet. Es ist aber natürlich auch möglich, sich auf der Dachterrasse einfach zu entspannen.

Der Wunsch von Jonas war es, dass Technik den Anbau unterstützt. Dafür hat sich unser AG-Jonas für ein System aus Feuchtigkeitssensoren entschieden, die in unserem Feld angebracht sind, um den Feuchtigkeitszustand der Erde zu messen. Sie sind über viele Kabel mit einem Arduino vernetzt werden und werden durch diesen gesteuert. Die Sensoren ermöglichen eine technisch fortschrittliche Bewässerung, bei der Wasser gespart wird.

Wie schon im vorherigen erwähnt, haben wir ein Gewächshaus für unseren FoodConnect-Markt gebaut. Jonas hat es aus mehreren Plexiglasscheiben zusammengebaut und die Seitenwände so mit Scharnieren befestigt, dass es aufklappbar ist. In diesem Beet haben wir stellvertretend für viele unterschiedliche Pflanzen Feldsalat angepflanzt, sodass schon jetzt ein paar Setzlinge zu sehen sind.

Für unser Feld haben wir uns ein etwas komplexeres System überlegt. Beim Anpflanzen mit unserer ganzen Gruppe haben wir unser Beet in sechs Teile aufgeteilt. Anschließend haben wir auf jedem Teil eine andere Pflanze angepflanzt: Lavendel, Gänseblümchen, Thymian und Pfefferminze . Außerdem werden wir später noch auf einem der Felder Palmkohl anpflanzen. Diese alte Kohlart wächst anders als handelsüblicher Kohl in die Höhe, daher der Name. Die Nutzung dieser Art trägt zur Erhaltung seltener Arten bei und zudem ist der Palmkohl sehr vielseitig nutzbar (Palmkohl - Bauerntüte).

Wie bestimmt schon aufgefallen ist, haben wir bis jetzt nur fünf Felder bepflanzt. Das liegt daran, dass wir uns dafür entschieden haben, eine Brachfläche zu behalten, also einen leerstehenden Feldteil. Über die Jahre hinweg, können die Felder immer wieder neu bepflanzt werden und die Brachfläche sorgt dafür, dass sich der Boden und die in ihm enthaltenen Nährstoffe erholen können. Ausführlicher wird dieser ressourcenschonende Vorgang auf folgender Website vom Bundesamt für Naturschutz erklärt.  Häufig gefragt: Brachflächen | BFN

Zudem wollen wir außerdem Kresse als Randbegrenzung anpflanzen, aber da diese die Zeit bis zum letzten Spieltag nicht überstehen würde, haben wir uns dafür entschieden, hiermit noch etwas zu warten.

Außerdem haben wir uns während dieses Spieltages sehr ausführlich mit dem Bau unseres FoodConnect-Markts beschäftigt.

Da wir feststellen mussten, dass die losen, verschiebbaren Wände und wenige Säulen allein nicht stabil genug sind, haben Malena und Nelli zusätzlich noch Balken zwischen den Säulen befestigt, sodass ein Gerüst entstand, dass  dem Gebäude die nötige Stabilität gibt.

Außerdem haben sie auch einen Zwischenboden als Raum für die Technik für den Boden der ersten Etage gebaut. Auch die Leisten für die Wände der ersten Etage wurden angebracht und Malena hat bereits mit dem Bau des Gerüsts für die erste Etage gestartet, sodass wir nun das Gebäude fast komplett  aufbauen können.

Auch mit der Innenausstattung unseres Marktes ging es voran. Niklas hat viele unterschiedliche Möbel designt und unsere 3D-Drucker drucken in Dauerschleife. Leider braucht es jedoch viel Zeit und da unsere AG-Zeit auf zwei Stunden in der Woche begrenzt ist, ist es leider nicht möglich, alle Möbel auf einmal zu drucken. Deshalb werden im Laufe der nächsten Spieltage die Möbel nach und nach hinzukommen, sodass wir die Inneneinrichtung immer weiter vervollständigen  können.

Herausforderungen

Ein Ziel von uns war es eigentlich, eine Arduino-gesteuerte Wasserpumpe für die Bewässerung zu programmieren, aber es gab viele Schwierigkeiten, die wir selbst mit der Hilfe unserer Coaches nicht lösen konnten. Natürlich werden wir trotzdem weiterhin versuchen, ein Bewässerungssystem für unsere Pflanzen zu bauen.

Neben diesem Plan ist es auch unser Ziel, die erste Etage mit einer Kinderbetreuung, einer Gemeinschaftsküche und Veranstaltungsräumen auszubauen. Zudem sitzt Malena bereits an der Programmierung eines Buchungssystems, sodass die Verschwendung von Waren, die zu viel bestellt werden, auf ein Minimum reduziert wird bzw. ganz verhindert werden kann.

Zusammenfassung

An diesem Spieltag haben wir uns also mit dem Konzept unserer Anbauflächen beschäftigt und überlegt, wie die Unterstützung durch Technik auch die Umwelt schützt. Zudem war uns unser Plan ein einfaches Gewächshaus in einen Ort der Gemeinschaft zu wandeln, sehr wichtig und diese Pläne wurden auch umgesetzt - zum einen durch den Bau des Gewächshauses und zum anderen durch die Fortsetzung am Bau unseres gesamten Gebäudes.

Während dieses vielseitigen Spieltages konnten wir Einblicke in verschiedene Wissensbereiche bekommen und wir sind gespannt, was die nächsten Spieltage bringen.

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